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Indische Brote - entdecke die Vielfalt

Indische Brote - entdecke die Vielfalt

 

Die indische Küche hält eine Vielzahl an Broten bereit. Diese sind fester Bestandteil des indischen Essens und sorgen für das richtige Gleichgewicht zwischen den vielen Aromen der kräfitg gewürzten Gerichte wie beispielsweise das Curry. In Indien hat das Brot eine andere Bedeutung als beispielsweise in Deutschland wo Brot oftmals eine ganze Mahlzeit wie beim Abendbrot darstellt.

 

Indische Brote - entdecke die VielfaltJeden Tag werden zur Essenszeit in den Büros Mumbais die liebevoll von den Ehefrauen gefüllten Lunchboxen ausgepackt - eingeteilt in drei Kompartimente: eins für den Reis, eins für das Curry mit Fleisch oder Gemüse und eins für das Chapati - ein flacher Brotfladen, der einerseits zum Tunken und andererseits zum Essen ohne Besteck dient. 

 

Der Großteil indischer Brote sind platt und unaufgegangen, also unfermentiert - denn Sauerteig gehört nicht zu der indischen Küche wie es in Europa der Fall ist. Die Brote werden in der Regel mit sehr fein gemahlenem Vollkornweizenmehl, das in Indien Ata genannt wird, zubereitet. Die meisten Brote werden in einer gewölbten Pfanne, die zuvor erhitzt wird, gegart.

 

Gewisse Brote wie das Poori werden frittiert. Es gibt auch Brote die mit Sauerteig oder Hefe zubeChapatireitet werden wie beispielsweise Naan-Brote, diese werden jedoch eher bei festlichen Anlässen gegessen. Sie werden in einem speziellem Ofen, der ‘Tandur’ heißt (daher kommt auch der Name für das beliebte Hühnchen-Gericht ‘chicken tandoori’), gebacken.

 

Andere indische Brote, die zum Frühstück oder als Snack auf der Straße gegessen werden, erinnern eher an Pfannkuchen. Sie werden aus einem Teig bestehend aus fermentiertem Reis oder Linsen, die eingeweicht und gemahlen werden, zubereitet. Dieser Teig ermöglicht eine ganze Reihe an unterschiedlichen Broten wie beispielsweise Idli, die mit Chutneys verspeist werden; Appams, die typisch für das Frühstück sind; oder Dosas, ganz feine Reis-Crêpes, die einfach so oder mit Gemüsecurry gegessen werden.

Übersicht der vier bekanntesten indischen Brote:

 

Chapati

Chapati ist täglich Brot der Inder, das zu jedem Gericht serviert wird. Die Hausfrauen bereiten diese Brote einmal pro Woche selbst zu (Vollkornweizenmehl gemischt mit Wasser und etwas Salz). Sie werden in einem feuchten Tuch aufbewahrt und dann jeden Tag frisch in einer gewölbten Pfanne gebacken. In manchen Regionen werden sie auch Roti oder Rotti genannt.

Chapati lässt sich mit einer Crêpe-Pfanne einfach selber machen. 

Paratha

Es handelt sich hierbei um eine Abwandlung des Chapati. Wenn der Chapati-Brotfladen ausgerollt ist, wird er mit einer Füllung bestrichen und dann zu einer Wurst zusammengerollt. Diese Teigwurst wird dann wieder zu einem Fladen ausgerollt, wodurch das Paratha mehrere Schichten (ein wenig wie beim Blätterteig) hat.

Naan

Naan ist mit Chapati das wohl bekannteste in Europa. Es wird ebenfalls zu einem Fladen geformt, jedoch mit Sauerteig oder Hefe zubereitet, das es etwas zum Aufgehen bringt. Anders als Chapati wird Naan eher zu besonderen Anlässen gegessen. Es wird in dem berühmten Holzkohleofen Tandur gebacken. In Europa ist besonders die Variante mit Käse besonders beliebt.

Poori

Für Poori wird der gleiche Teig wie für Chapati hergestellt. Der einzige Unterschied liegt in der Zubereitung - sie werden in heißem Fett gegart, was zu ihrer aufgeblasenen Form führt.

 

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ZUtaten

  • 1 Baguette
  • Gemüsesticks (aus jeweils einer grünen, einer roten und einer gelben Paprika und Karotten)
  • Tsatsiki
  • Pesto Rosso
  • Kräuterfrischkäse
  • Minze
  • Schnittlauch
  • Basilikum

 

Zubereitung

  1. Das Brot in Scheiben schneiden und jeweils eine Kuhle in die Mitte der Scheiben drücken. 
  2. Die Kuhlen mit Pesto, Frischkäse oder Tsatsiki mithilfe eines Löffels füllen. 
  3. Sticks hochkant in die Kuhlen mit dem Aufstrich stecken. 
  4. Kräuter fein hacken und über die Baguettes streuen. 
  5. Snacken was das Zeug hält. 

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