Menu Rezeptname, Zutat, Suchbegriff...
Abmelden / Willkommen
Newsletter

Wie mache ich die PERFEKTEN Crêpes?

,
HeimGourmet

 

Anjelagr - Adobe

Schon mal etwas von Mariä Lichtmess gehört? Falls nicht, kein Problem, wir klären euch auf. Jedes Jahr am 2. Februar, wenn Weihnachten genau 40 Tage zurückliegt, werden die Tannenbäume aus den Kirchen geräumt und die Krippenfiguren wieder verpackt. Dieser Tag nennt sich Lichtmess oder auch Darstellung des Herrn. Das traditionelle Gericht zu diesem Anlass sind lustigerweise Crêpes. 

Klar, Crêpes essen wir öfter mal und jeder von uns hat sie schon einmal zubereitet, aber ist es nicht süß, dafür einen speziellen Anlass zu haben? Außerdem gibt es auch bei Crêpes deutliche Unterschiede. Daher ist es nie schlecht, ein paar Basic-Tricks zu kennen.

 

Die Zutaten für den Crêpeteig

 

Sie sind sehr basic: Mehl, ein bisschen Salz, Eier und Milch. Außerdem empfiehlt sich ein bisschen geschmolzene Butter (20g oder ein bisschen mehr) hinzuzugeben.

Um es ein bisschen spannender zu machen, könnt ihr dem Teig auch ein wenig Rum, Bier oder Orangensaft zufügen

 

Zubereitung des Teigs

 

Um sich das Leben nicht unnötig schwer zu machen und von Anfang an einen leckeren weichen Teig ohne Klumpen zu bekommen, mischt alle trockenen Zutaten zuvor in einer Schale und alle flüssigen Zutaten in einer anderen Schale. Danach gebt ihr Schritt für Schritt die Flüssigkeit zu der trockenen Mischung unter ständigem Rühren dazu. Ganz einfach.

Natürlich könnt ihr für das Mischen des Teiges auch einen elektrischen Mixer verwenden.

 

Ruhen lassen oder nicht ?

 

Im Weizenmehl sind Stärketeilchen enthalten, die aufquellen, wenn sie mit Milch in Kontakt geraten. Sie sind der Grund, warum die Crêpes nachher so schön weich werden. Weil diese Reaktion von Stärke und Milch eine Weile dauert, ist es empfehlenswert den Teig 30 Minuten ziehen zu lassen. 

 

Variationen des Teiges

 

Für einen Crêpeteig mit etwas mehr Eigengeschmack, mischt das Weizenmehl mit Buchweizenmehl oder Kastanienmehl.

 

Für einen glutenfreien Crêpeteig, ersetzt das Weizenmehl durch glutenfreies Mehl (Buchweizen, Reis, Kastanie, Quinoa,...) oder mischt glutenfreies Mehl mit ein wenig Maisstärke.

 

Für einen Teig ohne Milch, ersetzt die Milch durch Ersatzprodukte wie Sojamilch, Mandelmilch oder Reismilch.

 

Für einen Crêpeteig ohne Eier könnt ihr diese durch Mandelmus oder in Wasser eingeweichte Leinsamen ersetzen.

 

Die Zubereitung des Teiges

 

Zuerst solltet ihr richtig ausgestattet sein: Ihr braucht entweder einen Crêpemaker oder eine Pfanne mit flachem, großem Boden, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird und die Crêpes schön dünn werden. 

Fettet die Pfanne oder den Crêpemaker ein und erhitzt diese. Gebt erst einmal nur einen kleinen Kleks vom Teig in die Pfanne, um zu testen, ob diese bereits die richtige Temperatur hat.

Wenn die Pfanne warm genug ist, gebt eine Kelle des Crêpeteiges hinein und schwenkt die Pfanne, bis sich der Teig über den ganzen Pfannenboden verteilt hat. Passt bei den nächsten Crêpes die Menge des Teiges an, sodass sie perfekt den Boden ausfüllt, nicht zu viel und nicht zu wenig. 

Jetzt braucht ihr Geduld. Zwar nur eine Minute lang ca, aber eine Minute kann ganz schön lang sein, wenn man nichts berühren darf. Wenn die Unterseite des Crêpes goldbraun ist und er sich gut von der Pfanne lösen lässt, dreht ihn mit Hilfe eines Spatels um und macht das Gleiche mit der anderen Seite.

Falls ihr die Crêpes nicht direkt esst, legt einen Teller auf einen Topf mit heißem Wasser, auf dem ihr die Crêpes nach und nach stapelt. Durch das heiße Wasser sollten die Crêpes angenehm warm bleiben, ansonsten könnt ihr sie auch zusätzlich mit einem sauberen Geschirrhandtuch bedecken.

 

Und was isst man zu den Crêpes am besten?

 

Zucker, eine Mischung aus Zucker und Zitrone, Butter, verschiedene Aufstriche, Marmelade, Lemon Curd, Maple Sirup oder was euch sonst noch so in den Sinn kommt!

 

Guten Appetit und bonnes crêpes !

 

Weitere Artikel hier!



Tricks & Tipps vom Profikoch?

Französische Dessertklassiker: Mousse au Chocolat

Locker, fluffig und unfassbar schokoladig! Im Video erklären wir euch Schritt für Schritt, wie der Dessert-Klassiker aus Frankreich gelingt. Eine Schokoladencreme zum Dahinschmelzen.

 

Diesen Artikel kommentieren

ERNSTHAFT: Hört auf, eure alte Plastikflasche aufzufüllen! Ist das Frühstück wirklich die wichtigste Mahlzeit des Tages?