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Wie uns BRAUNES FETTGEWEBE beim Abnehmen hilft

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HeimGourmet

"Braunes Fettgewebe" lautet die Erklärung, warum manche essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen und andere wiederum nicht.

Jeder hat so eine Freundin...

Jeder hat so eine Freundin...

...die einfach immer essen kann, was sie will, ohne ein Gramm zuzunehmen, während bei uns schon alles ansetzt, auf das wir nur ein Auge werfen. Und jetzt wissen wir auch warum. Die Antwort lautet: Sie hat mehr Braunes Fettgewebe! 

Wahrscheinlich denkt ihr euch jetzt "Wie? Also man braucht Fett, um kein Fett anzusetzen?" Ganz genau, jedoch kommt es auf die Art des Fettes an. In unserem Körper kommen nämlich zwei verschiedene Arten von Fett vor, das weiße, gesundheitsbedenkliche Fett und das braune Fett. Letzteres ist sehr gut durchblutet, weshalb es dunkler gefärbt ist und als "braun" bezeichnet wird. Es ist voller Mitochondrien, die in unserem Körper als kleine Kraftzellen dienen und durch deren Brennkraft Kalorien verbrannt werden. Braunes Fettgewebe dient vor allem dazu, durch das Verbrennen von Kalorien Wärme zu erzeugen und uns so vor extremer Kälte zu schützen, weshalb wir vor allem im Baby- und Kindesalter viel davon besitzen, wenn wir noch hilflos sind uns noch nicht selbst vor Kälte schützen können. Im Laufe unseren Lebens wird das braune Fettgewebe dann immer weniger, da es an Bedeutung verliert (immerhin laufen wir nicht nackt rum, sondern schützen uns mit Kleidung vor Kälte).

Damit das braune Fettgewebe vernünftig arbeiten kann und nicht verkümmert, benötigt es ein bestimmtes Hormon, das so genannte Orexin, das im Gehirn produziert wird. Produziert man davon nicht genug, bleibt das bestehende braune Fettgewebe inaktiv und auch die Nachkommen legen im Mutterleib weniger braunes Fettgewebe an. Dieses Fehlen des Hormons könnte eine Erklärung dafür sein, dass manche Menschen übergewichtig sind, obwohl sie eigentlich gar nicht zu viel essen. 

Wie kann uns dieses Wissen beim Abnehmen helfen?

Forscher sehen in diesem Wissen eine neue Therapiemöglichkeit bei stark übergewichtigen Menschen. Durch zusätzliche Orexingaben könnte inaktives braunes Fettgewebe wieder aktiviert werden, wodurch mehr Kalorien verbrannt werden, ohne dass man etwas dafür tut.

Doch auch auf natürliche Art und Weise kann man sein braunes Fettgewebe anspornen. Es konnte herausgefunden werden, dass Sportler mehr braunes Fett besitzen als Couchpotatoes. Das scheint daran zu liegen, dass die Fettzellen als Energieträger zur Verfügung stehen, auf die der Körper dann zurückgreift, wenn wir uns körperlich betätigen.

Wissenschaftler der Universität in Genf fanden außerdem heraus, dass Kälte braunes Fettgewebe aktivieren kann. Auch asiatische Forscher kamen zu diesem Ergebnis. Sie setzten Probanden über sechs Wochen hinweg täglich zwei Stunden einer Umgebungstemperatur von 17 Grad aus. Die Probanden wiesen nach Ende der Studie einen leicht höheren Anteil an braunem Fettgewebe auf und hatten in den meisten Fälle abgenommen.

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