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Mood Food: Wie Hamburger und Depression zusammenhängen

Was wir essen wirkt nicht nur auf unseren Körper, sondern auch auf unseren Geist. Neuesten Erkenntnissen zufolge steht die Vorliebe für fettes Essen in engem Zusammenhang mit Depressionen. 

Hambruger, Fritten & Co führen zu schlechter Laune

Hambruger, Fritten & Co führen zu schlechter Laune

So paradox es klingen mag, Hamburger, Fritten und so manch andere deftige Köstlichkeiten, welche viele sich als Belohnung gönnen, sorgen vielleicht kurzfristig für ein Hochgefühl, machen uns aber langfristig unglücklich, sogar depressiv. Grund dafür ist die Veränderung des Mikrobioms, wenn wir diese Nahrungsmittel häufig in unseren Alltag integrieren. Dass das, was wir essen, die Zusammensetzung unseres Darms verändert, ist schon länger bekannt. In einer an der Universität Graz durchgeführten Studie mit Mäusen konnte nun gezeigt werden, dass sich Mäuse, die sehr fettreich ernährt wurden, von ihren Artgenossen eher abkapselten und asoziales Verhalten zeigten, was bei diesen Tieren auf eine Depression hinweist. 

Die fette Kost verändert die Zusammenhang des Darms und die Interaktion zwischen diesem und dem Gehrinstoffwechsel wird beeinflusst. Zeitgleich zur Veränderung der Darmbakterien konnten auch neurochemische Störungen im Gehirn der Mäuse nachgewiesen werden. Es ist zwar noch nicht vollständig geklärt, welche Bakterien ausschlaggebend für die Veränderungen auch im Gehirn sind, fest steht allerdings, dass die fette Ernährung sowohl zu Übergewicht führt, als auch die Zusammensetzung der Darmbakterien und den Gehirnstoffwechsel beeinflusst. Wer sich fettreich ernährt, setzt Gewicht an, was wohl die Laune der wenigsten an sich verbessert. Zusätzlich werden aber auch die Botenstoffe im Gehirn so beeinflusst, dass auch die fette Kost per se zu einer depressiven Grundhaltung führt. Fette Ernährungsgewohnheiten haben also einen doppelten Effekt auf unsere Laune. Wer häufig Hamburger, Pommes Frites und Würstchen konsumiert, riskiert damit erheblich, an einer Depression zu erkranken. 

Die beste Gegenmaßnahme ist erstmal, diese Lebensmittel nach und nach von seinem Ernährungsplan zu eliminieren und sich einen gesunden Lebensstil anzueignen. Das nimmt einige Zeit in Anspruch, lohnt sich aber allemal, denn davon profitiert nicht nur unser Körper, sondern eben auch unser Geist. Zusätzlich gibt es einige Lebensmittel, die Trypotphan enthalten, welches im Gehirn dazu gebraucht wird, Serotonin herzustellen, das wir brauchen, um  uns glücklich zu fühlen. Welche Lebensmittel davon besonders viel enthalten, findet ihr hier. 

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