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Der Würfel(zucker) ist gefallen.

Seit April gibt es in Großbritannien und Irland die Zuckersteuer. Doch warum wurde sie eingeführt? Und wird es so eine Abgabe auch bald in Deutschland geben? 

Die Zuckersteuer

Die Zuckersteuer

Im April 2018 war es soweit: Großbritannien und Irland führten die Zuckersteuer auf Softdrinks ein. Doch warum? 

Die Gesellschaft nimmt durch Coca Cola und Co. mehr Zucker zu sich, als ihnen bewusst ist. Bereits in nur einem Glas stecken vier ganze Würfelzucker -  der Tagesbedarf sollte bei höchstens sechs liegen. Somit hat man schon bei nur einem Erfrischungsgetränk mehr als die Hälfte der maximalen Dosis zu sich genommen. Dies führte in den letzten Jahren vermehrt zu Diabetes, Übergewicht und Herzerkrankungen. Mit Fokus auf Deutschland hat das Robert Koch-Institut herausgefunden, dass jeder vierte bis fünfte Deutsche stark übergewichtig ist. Die Jugendlichen im Alter von 18 und 29  Jahren sind davon besonders stark betroffen.
Somit haben sich die zwei Länder im englischen Raum dazu entschieden, den Preis um rund 20 Cent mehr pro Liter,als sogenannte "Soft Drinks Industry Levy", zu erhöhen. Ab 50 Gramm Zucker in einem Liter muss diese süße Steuer bezahlt werden, wobei die Abgabe bei mehr Zuckeranteil ebenfalls mit ansteigt. Doch das sind nicht die ersten Länder. Bereits Portugal, Estland, Belgien, Norwegen, Mexiko, Frankreich und Südafrika besteuern Getränke, die Fettleibigkeit und Diabetes fördern. 

Zwei Jahre hatten die Hersteller von zuckerhaltigen Getränken Zeit, sich auf diese neue Abgabe vorzubereiten. Dies führte vermehrt zu einer Angebotserweiterung von zuckerreduzierten Getränken. Coca-Cola hat beispielweise darauf reagiert, indem sie die Limonaden Fanta und Sprite auf einen verringerten Zuckergehalt umgestellt haben. 

In Deutschland ist die Einführung dieser Steuer allerdings noch nicht vorhergesehen, sondern bleibt ein kontroverses Thema. Auf der einen Seite wird die Meinung vertreten, dass man dadurch nicht die Fehlernährung ändern könnte, auf der anderen Seite wird behauptet, dass dies essentiell wäre und, dass die derzeitig verwendeten Marketingstrategien der Unternehmen unverantwortlich für Kinder und Jugendliche seien.  Man darf also gespannt bleiben, was die süße Zukunft bringen wird.  

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