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Wer du bist, entscheidet, wie du dich schlank isst

Wir haben alle unsere kleinen Macken und Eigenheiten, sind halt anders als die anderen und das ist gut so: Denn wir sind einzigartig. Dass bei soviel Verschiedenheit nicht die "eine Diät" für alle existiert, liegt eigentlich auf der Hand.  

Eine für alle?

Eine für alle?

Das Motto "Eine für alle" scheint in Bezug auf Diäten eindeutig zu scheitern. Zumindest, wenn es nach der Meinung von Claudia Hochbrunn, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, geht, die sie in ihrem Buch "Wer bin ich- und wie nehme ich ab?" vertritt. 

Im Grunde stimmt es ja: Du bist, was du isst. Und unser Übergewicht resultiert nicht daraus, dass wir ausnahmsweise mal Kuchen gegessen haben, sondern eher daraus, dass wir von irgendetwas zu wenig, oder zu viel machen: Zum Beispiel zu viel Zucker essen und uns zu wenig bewegen, oder beides miteinander. Nicht alle aber essen zu viel Kuchen, manche essen zu viel fettes Fast Food, manche trinken zu viele Soft Drinks, manche essen nur Brot und meiden Gemüse wie der Teufel das Weihwasser.... Hier sind schon die ersten Unterschiede erkennbar.

Übergewicht resultiert also aus einer Summe kleiner Gewohnheiten, die aber jedem Menschen zu eigen sind. Genau hier setzt Dr. Hochbrunn an und erklärt die Entstehung von Übergewicht aus psychologischer Sicht und auch, wie man diese Gewohnheiten psychologisch abbauen und so Gewicht abnehmen kann. 


Hochbrunn unterscheidet zwischen 4 verschiedenen Gruppen, die sich aus verschiedenen Charaktereigenschaften zusammensetzen: 

  • Organisierte Esser
  • Mogel-Esser
  • Vielbeschäftigte Esser
  • Gesellige Esser

Je nach Typ entsteht Übergewicht aus verschiedenen Gründen: Mogel-Esser nehmen gerne Mal den Keks zwischendurch und sind sich nicht darüber bewusst, wie viel sie tatsächlich essen. Gesellige Esser verlieren leicht den Überblick über die Mengen ihrer Mahlzeiten, wenn sie mit anderen Menschen beisammen sind und schlagen selten ein Bier oder ein Stück Kuchen bei Besuchen aus. Vielbeschäftigte nehmen sich nicht Zeit zum Essen und schaufeln während Heißhungerattacken wahllos in sich hinein und organisierte Esser zählen jede Kalorie, jagen jedem Trend hinterher und setzen sich unter gehörigen Druck- was krank und unzufrieden macht. Jede dieser Charaktereigenschaften bietet aber auch Vorteile in Hinblick auf die Durchführung einer Diät. Für Vielbeschäftigte ist wichtig, dass die Ernährungsweise alltagstauglich ist und dass man sich für eine entscheidet. Gesellige können von Sport in Gruppen oder Abnehmgruppen profitieren. Schummler müssen sich unbedingt bewusst werden, warum sie schummeln und organisierte sollten sich bewusst Zeit fürs Essen und auch für sich selbst nehmen. 

Hochbrunn gibt in ihrem Ratgeber keine Vorschläge à "Du sollst nicht XY essen", sondern plädiert darauf, sich mit sich selbst und seinem Charakter, seiner Individualität auseinander zu setzen, um einen Weg zu finden, ganz auf sich selbst abgestimmt Gewicht zu verlieren. Sie selbst hat so über 18 kg abgenommen. Ohne auf Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette, Eier, Früchte, Süßigkeiten etc. zu verzichten. 

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