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Wie rettet man eine zu flüssige Suppe?

 

Silvia Santucci

 

Wem ist das nicht schon passiert? Man nimmt zu Beginn zu viel Wasser und das Ergebnis ist eine zu flüssige Suppe. Manchmal ist es auch das Gemüse, das mehr Wasser abgibt, als wir erwartet hatten, sodass unsere Suppe eher trinkbar als löffelbar wird. 

 

Aber:  Beim Kochen ist nie etwas vollkommen verloren! Denkt zum Beispiel an Köche und auch Mütter in Zeiten der Armut oder des Krieges, für die es gar nicht in Frage kam, Lebensmittel wegzuwerfen, alles wurde irgendwie gerettet. Genau wie unsere Suppe ;)

 

Hypothese 1 : Ich merke vor dem Mixen, dass ich zu viel Wasser habe

Wenn euer Gemüse gar ist, schaut ihr in den Topf und die Menge des Wassers kommt euch schon etwas großzügig vor. Das Wasser an dieser Stelle zu entnehmen, ist unsere leichteste Übung, wir bewaffnen uns einfach mit einer Kelle und schöpfen etwas davon in eine Schüssel oder ein Glas. Das abgeschöpfte Wasser stellen wir beiseite, damit wir es wieder hinzugeben können, wenn unsere Suppe im Endeffekt zu dickflüssig wird. 

 

Hypothese 2 : Ich habe schon alles gemixt, bevor ich gemerkt habe, dass ich zu viel Wasser habe

Ihr habt euch gedacht "Ach, das wird schon, das dickt noch nach"...tat es aber nicht. Im Klartext heißt das also, dass wir unsere Suppe jetzt manuell "nachdicken" müssen. 

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Wenn es geschmacklich zu eurer Suppe passt, gebt eine halbe oder sogar ganze Dose Kokoscreme in eure Suppe (vorzüglich zu Kürbis-, Linsen-, oder Möhrensuppe)
  • Mit Brot andicken: Brötchen oder Brot vom Vortag klein schneiden und mitkochen
  • Auch eine Kartoffel kann euch helfen, überflüssige Flüssigkeit zu binden. Dazu einfach schälen, reiben und mitkochen.
  • Verwendet eine Mehlschwitze: Etwas Butter in einer Pfanne schmelzen lassen. Dann pro 1/4 l Flüssigkeit einen EL Weizenmehl hinzugeben und unterrühren. Anschließend mit der Suppe aufgießen. 
  • Wenn es ganz schnell gehen muss, könnt ihr auch einfach einen Löffel Mehl oder Maisstärke direkt in die Suppe geben (am besten sieben, damit keine Klümpchen entstehen) und diese noch einmal aufkochen lassen. Schon nach kurzer Zeit dickt die Suppe ein. 

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