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Ist Kokosöl ein Alleskönner?

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HeimGourmet

In vielen Küchen und Badezimmern hat es inzwischen einen festen Platz ergattert. Klingt erst mal komisch, ist es aber nicht.

In vielen Küchen und Badezimmern...

In vielen Küchen und Badezimmern...

...hat es inzwischen einen festen Platz ergattert. Klingt erst mal komisch, ist es aber nicht. Die vielseitigen Talente von Kokosöl eignen sich sowohl beim Kochen als auch bei der Pflege von Haut und Haaren. Darüber hinaus dient es mittlerweile sogar als Wundermittelchen beim Abnehmen. Gewonnen aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss, spendiert es in der Küche eine exotische Geschmacksnote, regeneriert strapaziertes Haar und beruhigt gereizte Haut. Trotz oder gerade aufgrund der vielen Einsatzbereiche herrscht kein einheitlicher Meinungskanon zum exotischen „Alleskönner“.

Die Gesundheitsdiskussion um das „Superfood“

Sobald ein neuer „Food-Trend“ Aufmerksamkeit erregt, wird das Thema in den entsprechenden Communitys zum heißen Diskussionsstoff. Auch das gehypte Öl aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss sorgt für ordentlich Gesprächsstoff. Ob es wirklich gesund ist oder mit ungesunden Inhaltsstoffen, wie gesättigten Fettsäuren, beispielsweise zu einem erhöhten Cholesterinspiegel beiträgt, sind zwei große Themenbereiche, die die Gesundheitsdiskussion um das „Superfood“ durchläuft.

Fakt ist, dass das industrielle Öl im Vergleich zu kaltgepresstem Bio Kokosöl weniger gesunde Eigenschaften aufweist. Wer viel Wert auf kontrollierten Anbau, wertvolle Nährstoffe, Bio-Qualität und ein schonendes Herstellungsverfahren legt, der bekommt mit einer nativen, biologisch angebauten Variante das richtige Produkt.

Perfekt als Vorspeise oder für Zwischendurch: Kürbis-Kokos-Suppe

Kokosöl sparsam verwenden: eine Rezeptidee

Ob kräftig oder leicht, deftig oder süß, Kokosöl eignet sich zum Kochen, Braten und Backen der unterschiedlichsten Gerichte und spendiert diesen eine exotische Geschmacksnote. Da es noch keinen endgültigen Beleg über die tatsächliche Wirkung des Öls gibt und die Frage, wie gesund es tatsächlich ist noch nicht abschließend beantwortet ist, geht ihr in der Küche am besten auf Nummer sicher und nutzt das „Superfood“ sparsam.

Die Menge der Zutaten der folgenden Rezeptidee ist für ein Essen mit vier Personen berechnet. Habt ihr ein Dinner mit der ganzen Familie geplant, addiert ihr die Mengenangaben auf, sodass es für eure Personenanzahl passt.

Zutaten

Benötigte Menge

Kürbis

1 Kilogramm

Karotten

1 ½ große Rüben

Schalotten

3 Edelzwiebeln

Kokosmilch

½ Dose

Kokosöl

1 EL

Knoblauch

1 Zehe

Gemüsebrühe

1 Liter

Kurkumapulver

½ EL

Currypulver

½ EL

 

  1. Zunächst geht es ans Abwaschen der Zutaten.
  2. Anschließend würfelt ihr den Kürbis, schneidet die Karotten in Scheiben, halbiert die Schalotten und hackt den Knoblauch.
  3. Jetzt erhitzt ihr das Kokosöl in einem Topf und gebt Schalotten und Knoblauch hinzu.
  4. Glasige Zwiebeln sind euer Zeichen, um den Kürbis und die Karotten zu ergänzen. Kurkuma- und Currypulver würzen das Spektakel.
  5. Unter Rühren lasst ihr das Ganze zehn Minuten schön schmoren, bevor die Gemüsebrühe ihren Auftritt hat.
  6. Zehn Minuten später gesellt sich die Kokosmilch dazu und nun startet ihr mit dem Pürieren eurer Suppe.

Zum Abschmecken nutzt ihr die klassischen Vertreter in der Küche. Salz und Pfeffer runden die Kürbis-Kokos-Suppe nach Bedarf ab. Wer dem Süppchen eine schärfere Note verleihen möchte, der wählt entweder Chilipulver oder echte Chilischoten.

Alle unter euch, die nach dem Hauptgang gerne noch zusätzlich figurbewusst snacken, verwenden das Kokosöl zum Zubereiten oder Backen eines köstlichen Desserts.

Die Snack-Idee: Schoko-Würfel mit Kokos-Raspeln on top und einem köstlichen Innenleben

Fazit: Kokosöl in Maßen genießen

Die weltweite Produktion von Pflanzenölen beweist, dass das Öl aus dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss noch nicht die Produktionsmengen von Palm-, Soja- oder Rapsöl erreicht. Im Gegenteil. Es tummelt sich in der Statistik auf einem Platz mit Lein-, Oliven- oder Maiskeimöl und anderen. Gründe sind vielleicht die gespaltene Meinung aus ernährungstechnischer Perspektive als auch das Bevorzugen der klassischen Öle beim Kochen. Für den Einsatz in der Küche gilt daher: In Maßen genießen. Wer im heimischen Beauty-Tempel auf das Öl nicht mehr verzichten will, darf Haut und Haar jedoch kompromisslos verwöhnen.  

 

 

 

 

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