?
Menu Rezeptname, Zutat, Suchbegriff...
Abmelden / Willkommen
Newsletter

Warum Weißbrot eventuell gesünder ist als sein Ruf

Weißbrot und Weißmehl werden von vielen Gesundheitsjunkies verteufelt. Eine neue Studie könnte Toast und Co. wieder in ein besseres Licht rücken. 

Für viele ist es eine glasklare Angelegenheit: Weißbrot ist schlecht, Vollkornbrot ist gut.

Eine in der Fachzeitschrift Cell Metabolism veröffentlichte Studie lässt nun allerdings darauf hindeuten, dass nicht immer alles nur schwarz oder weiß ist. Bisher galt immer die Annahme, dass Vollkornprodukte wegen ihres höheren Ballaststoffgehalts besser für unseren Blutzuckerspiegel und unsere Darmflora seien.

Diese Hypothese wurde durch die beteiligten Forscher überprüft, indem sie 20 Probanden in jeweils zwei Gruppen aufteilten. Die Probanden der einen Gruppe aßen jeweils sehr viel Weißbrot (25 % ihrer Mahlzeiten bestanden aus Brot), während die andere Gruppe sehr viel Vollkornbrot auf Sauerteigbasis zu sich nahm. Nach zwei Wochen Pause aßen alle Teilnehmer noch einmal überdurchschnittlich viel Brot, diesmal allerdings die jeweils andere Sorte. Anschließend wurden die Probanden untersucht mit dem Ergebnis, dass es keinen signifikanten Unterschied zwischen den Blutzuckerwerten der Gruppen gab. 

Vor allem bei den Blutzuckerwerten ging man davon aus, dass Weißbrot zu vermehrten Zuckerspitzen und Unregelmäßigkeiten des Blutzuckerwerts führen würde. Laut der Studie ist diese Aussage allerdings falsch. Wie genau wir verschiedene Kohlenhydrate verarbeiten können, hängt den Forschern zufolge nämlich in erster Linie davon ab, wie unser Körper beziehungsweise unser Mikrobiom (das heißt unserer Bakterienflora) beschaffen sind.

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass Werte wie Nährstoffgehalt oder künstliche Zusatzstoffe in den verschiedenen Brotsorten im Rahmen der Studie nicht thematisiert wurden. Ein selbstgebackenes Vollkornbrot hat in der Regel nämlich trotzdem deutlich mehr Vitamine und stellt eine bessere Eiweißquelle dar als ein Stück Toasbrot. 

Undifferenzierte Aussagen darüber, welche Lebensmittel gut oder schlecht für den menschlichen Körper sind, sollten allerdings besser mit Vorsicht getätigt werden. Für eine ideale Diät oder Ernährungsweise sollte in Zukunft deshalb mehr Wert auf die Beobachtung unserer Darmflora gelegt werden, sodass Ernährungspläne personalisiert und verbessert werden können. 

Weitere Artikel hier!



Tricks & Tipps vom Profikoch?

Figurbewusst lecker: Die Breakfast Bowl

 

Und hier geht's zum Rezept

Ihr sucht nach einem Frühstück, das lecker ist, euch mit ausreichend Energie versorgt und gleichzeitig auch noch eurer Figur gut tut? Dann ist die Breakfast Bowl genau das Richtige für euch! Bei diesem bunten Frühstück bekommt man direkt Lust, in den Tag zu starten! 

 

Zutaten

  • 60 g Haferflocken
  • 2 EL Kürbiskerne
  • etwas Fleur de Sel
  • 60 g Milch
  • Griechischer Joghurt nach Belieben
  • eine kleine handvoll Pekannüsse
  • geschnittene Früchte, Kürbiskerne, Haferflocken, Chiasamen, Kräuter, Beeren und was auch immer ihr mögt, zum Dekorieren
  • etwas Honig zum Süßen

Zubereitung

  1.  Haferflocken, Kürbiskerne, Fleur de Sel und Milch mischen. 
  2. Für eine halbe Stunde kaltstellen.
  3. Mit dem Joghurt mischen. 
  4. Mit Obst, Haferflocken und Nüssen dekorieren. 
  5. Etwas flüssigen Honig darüber verteilen.
  6. Genießen! 

 

Seht im Video, wie ihr dieses leckere Gericht zubereitet! 

Diesen Artikel kommentieren

Die 3 häufigsten Gründe für NACKENSCHMERZEN und was Du dagegen tun kannst Die AYURVEDA-DIÄT: Schlank durch ayurvedische Ernährung?