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Empfindliche Verdauung: Diese Lebensmittel eignen sich für sensible Mägen

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HeimGourmet

Wer unter einem sensiblen Verdauungstrakt leidet, hat oftmals Probleme, lecker und vor allem verträglich zu kochen. Manche Lebensmittel und Gerichte reizen den Magen und Darm unnötig, während andere eher eine beruhigende Wirkung aufweisen und sich so auch für empfindliche Personen eignen. Hier kommen einige Tipps rund um die schonende und gesunde Küche auch für sensible Mägen.

Gemüse, Kräuter und Gewürze richtig verwenden und die Verdauung schonen

Gemüse, Kräuter und Gewürze richtig verwenden und die Verdauung schonen

Menschen mit einer empfindlichen Verdauung müssen beim Kochen einiges beachten. Scharfe Gewürze wie Chili oder Pfeffer sollten beispielsweise vermieden oder sehr gering dosiert werden, da die Schärfe die Magenschleimhaut reizt und zu unangenehmen Beschwerden führen kann. Beim Zubereiten etwa von indischen oder orientalischen Spezialitäten ist es daher sinnvoll, auf milde Varianten zurückzugreifen. Auch blähende Lebensmittel wie Bohnen und Kohl sollten lieber nur selten und in geringen Mengen zum Einsatz kommen: Ist die Verdauung bereits belastet, sorgen Hülsenfrüchte und viele Kohlsorten für Druck im Bauch, Blähungen und Krämpfe. Stattdessen können Gemüsesorten wie Fenchel, Zucchini und Tomaten meist bedenkenlos in den Speiseplan integriert werden, denn sie präsentieren sich leicht und gut verdaulich. Auch der Einsatz von Kräutern und Gewürzen kann sich positiv auf die Verdauung auswirken. Kümmel und Zimt etwa unterstützen den Verdauungstrakt und können darüber hinaus auch bereits vorhandene Beschwerden lindern. Nicht umsonst sind Fenchel- oder Kümmelextrakte auch in Verdauungstees und frei verkäuflichen Arzneien gegen Magen-Darm-Beschwerden enthalten. Diese wirken auf pflanzlicher Basis und fallen auf diese Weise sowohl sanft als auch wirksam aus. Unter Umständen kann es sinnvoll sein, pflanzliche Präparate für die Entlastung des Verdauungstrakts zusätzlich zu einer Ernährungsumstellung einzunehmen. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden sollte aber unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden, um eine ernstere körperliche Ursache auszuschließen.

Die Menge macht's: Kleine und leichte Portionen lassen sich gut verdauen

Ernährungsexperten raten bei Verdauungsproblemen zu einer ausgewogenen und leichten Ernährung, die sich vornehmlich aus Proteinen und Ballaststoffen zusammensetzen sollte. Eine vegetarische oder vegane Lebensweise kann hier sinnvoll sein, um Magen und Darm dauerhaft zu entlasten. Wer nicht auf Fleisch und andere tierische Produkte verzichten möchte, sollte darauf achten, sich für einen möglichst geringen Fettgehalt zu entscheiden. Fettiges Fleisch belastet auf Dauer sowohl den Verdauungstrakt als auch die Leber und die Gefäße. Wenn überhaupt, sollte es im Sinne der eigenen Gesundheit nur sehr selten auf den Tisch kommen. Aber nicht nur die verwendeten Lebensmittel, sondern auch die Portionsgröße entscheidet oftmals darüber, ob das Essen gut vertragen wird oder ob es zu Verdauungsbeschwerden kommt. Es ist besser, mehrmals am Tag kleinere Mengen zu sich zu nehmen, als etwa zwei große Portionen zu verzehren. Kleinere Portionen lassen sich leichter verdauen und stellen eine deutlich geringere Belastung dar. Nicht zuletzt spielt auch das individuelle Essverhalten eine Rolle: Es ist insbesondere für Menschen mit Verdauungsproblemen überaus wichtig, ihr Essen ausreichend zu kauen. Ein schnelles und achtloses Herunterschlingen großer Stücken ist eine Herausforderung für den Magen-Darm-Trakt, der dann beim Verdauen übermäßig arbeiten muss. Experten raten daher dazu, jeden Bissen vor dem Herunterschlucken ausführlich im Mund zu zerkleinern. Dies erfordert allerdings Achtsamkeit und auch ein wenig Übung.

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