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Gesunde Säfte aus dem Dampfentsafter - eine leckere Alternative zum Smoothie

Mit einem Dampfentsafter könnt ihr ohne großen Arbeitsaufwand wohlschmeckende Säfte aus Früchten wie Beeren, Äpfeln und Birnen gewinnen. Da das Entsaften mit Hilfe von Hitze erfolgt, werden Bakterien und Keime sofort abgetötet. Das bietet den Vorteil, dass der so gewonnenen Saft deutlich länger hält als ein selbstgemachter Smoothie.

Wie ist ein dampfentsafter aufgebaut?

Wie ist ein dampfentsafter aufgebaut?

Üblicherweise werden Dampfentsafter aus Edelstahl, Aluminium oder emailliertem Stahl gefertigt. Sie bestehen aus drei aufeinander stehenden Töpfen, einem Fruchtkorb, einem Deckel und einem Ablaufschlauch.

In den unteren Topf gehört das Wasser, über welches der für den Entsaftungsvorgang erforderliche Dampf erzeugt wird. Das mittlere, meist mit einem Ablaufschlauch ausgestattete Gefäß dient als Auffangbehälter für den Saft. Im oberen Topf befindet sich der stark durchlöcherte Fruchtkorb, in den die gewaschenen und ggf. zerlegten Früchte hineinkommen. Mit dem Deckel verschließt ihr den Topf. Somit kann keinerlei Hitze entweichen.

wie genau funktioniert ein dampfentsafter?

Das Entsaften im Dampfentsafter dauert je nach Obst- oder Gemüseart zwischen 30 und 60 Minuten. Besonders viel Saft könnt ihr aus Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren oder Brombeeren gewinnen. Auch andere wasserreiche Obst- und Gemüsesorten wie Kirschen, Äpfel, Quitten, Tomaten oder Gurken versprechen eine gute Ausbeute.

Die Funktionsweise der Dampfentsafter aus Edelstahl und anderen Materialien ist denkbar einfach. Der aus dem unteren Topf aufsteigende Dampf lässt die im Fruchtkorb befindlichen Früchte aufquellen, bis ihre Zellen schließlich platzen und den leckeren Saft abgeben. Dieser sammelt sich im mittleren Topf, von wo aus ihr ihn über den Ablaufschlauch in einen bereitgestellten Behälter ablassen könnt. Unerwünschte Reste wie Kerne, Schalen und Stiele verbleiben nach dem Entsaften im Dampfentsafter im Fruchtkorb.

Für wen eignet sich ein Dampfentsafter?

Dampfentsafter wie dieses Modell aus Edelstahl eignen sich besonders für Menschen, die frischen selbstgemachten Lebensmitteln den Vorzug geben und bereit sind, etwas Zeit für die Saftherstellung aufzuwenden.

Welcher Dampfentsafter ist der richtige für mich?

Traditionelle Entsafter werden auf den Herd gestellt. Sie lassen sich nicht nur zur Saftgewinnung nutzen, sondern auch zum schonenden Dampfgaren von Obst, Gemüse, Fisch und Meeresfrüchten. Wenn ihr einen Induktionsherd besitzt, müsst ihr beim Kauf des Dampfentsafters darauf achten, dass dieser sich auch für Induktion eignet. Viele Händler weisen dies in der Produktbeschreibung aus.

Mittlerweile gibt es auch Entsafter, die ihre Hitze über eine eingebaute elektrische Heizspirale entwickeln. Da ihr hierfür keinen Herd benötigt, könnt ihr diese Geräte überall dort einsetzen, wo ihr Zugang zu einem Stromanschluss habt.

Welche sind die beliebtesten Dampfentsafter-rezepte?

Ein Dampfentsafter bietet optimale Voraussetzungen zum Experimentieren mit verschiedenen Früchten. Ihr könnt damit eigene Saftkreationen herstellen, die es in keinem Supermarkt zu kaufen gibt. Folgende Rezepte sollen euch eine kleine Anregung bieten.

Apfelsaft
Ihr benötigt:

- 2 kg reife Äpfel (geviertelt)
- ¾ l Wasser
- Honig oder Agavendicksaft zum Süßen

Wie viel Honig oder Agavendicksaft ihr benötigt, richtet sich nach der Süße der Äpfel. Mögt ihr eher säuerliche Säfte, fangt ihr am besten mit weniger an. Ist der Saft erst einmal zu süß, lässt sich das nur schwer korrigieren.

Johannisbeer-Mix
Ihr benötigt:

- 500 g schwarze Johannisbeeren
- 1,5 kg rote Johannisbeeren
- 3/4 l Wasser
- Honig oder Agavendicksaft zum Süßen

Vor dem Entsaften im Dampfentsafter müsst ihr die Johannisbeeren entstielen, damit keine Bitterstoffe in den Saft gelangen. Mögt ihr einen intensiver schmeckenden Saft, könnt ihr mehr schwarze und weniger rote Johannisbeeren nehmen.

Birnen-Apfel-Saft
Ihr benötigt:

- 1 kg reife Birnen (geviertelt)
- 1 kg reife Äpfel (geviertelt)
- ¾ l Wasser
- Honig oder Agavendicksaft zum Süßen

Auch hier solltet ihr den Anteil von Honig bzw. Agavendicksaft nach der Süße der Früchte variieren, um den für euch optimalen Geschmack zu erzielen.

Natürlich könnt ihr die selbst produzierten Säfte nicht nur trinken, sondern auch zu Gelee, Eis, Likör und feinen Saucen weiterverarbeiten.

Wie kann ich den gewonnen Saft haltbar machen?

Am besten ist es, die Säfte in Flaschen abzufüllen, um sie vor Schmutz und eindringenden Keimen zu schützen. Für eine gute Haltbarkeit solltet ihr die Flaschen vorab gut reinigen. Füllt sie hierzu mit Wasser und erhitzt sie in einem Wasserbad auf 80 °C. Gummikappen könnt ihr ebenfalls in das Wasser legen. Wollt ihr eure Flaschen mit Korken verschließen, müsst ihr diese für rund zehn Minuten in kochendem Wasser entkeimen.

Lasst den heißen Saft direkt aus dem Entsafter in die Flaschen laufen, bis diese mit Flüssigkeit randvoll sind und keinen Schaum mehr enthalten. So stellt ihr sicher, dass alle Luft entweicht und sich kein Schimmel bilden kann. Anschließend verschließt ihr die Flaschen sofort mit der Gummikappe oder dem Korken. Beim Abkühlen bildet sich ein Vakuum, das die Kappe bzw. den Korken so fest in der Flasche hält, dass keine schädlichen Mikroorganismen eindringen können. Eine noch längere Haltbarkeit erreicht, indem ihr den Saft für circa 20 Minuten bei 70 bis 80 °C pasteurisiert.

Fazit

Mit einem Dampfentsafter stellt ihr im Handumdrehen eigene Säfte aus frischen Früchten her, die nicht nur gut schmecken, sondern sich auch lange lagern lassen. Diese Geräte ersparen euch den Kauf teurer Säfte, die geschmacklich oft nicht halten, was sie versprechen. Besonders praktisch sind Dampfentsafter aus Edelstahl, nicht zuletzt deshalb, weil ihr sie problemlos in der Spülmaschine reinigen könnt.

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