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So prägen Eltern die Essensvorlieben ihrer Kinder

Alle, die schon einmal versucht haben, einem Kleinkind ein neues Gericht aufzutischen, wissen sicherlich, wie schwer es ist, den Krieg gegen den Protest, die Wutausbrüche und das abgelehnte nun zum Beschuss verwendete Erbsenpüree zu gewinnen. 

Im Prinzip ist die Abneigung gegen Neues ( Neophobie) eigentlich ein überlebenswichtiger Schutzreflex. Vor allem die Bitterstoffe in Gemüse und manchen Obstsorten wirken besonders abschreckend auf unsere Kleinen. Das schützt (kleine) Menschen nämlich davor, sich eventuell giftige Lebensmittel in den Mund zu stopfen.

Die Angst vor neuem Essen muss also aktiv wieder verlernt werden. Acht- bis zehnmal muss Kindern ein neues Lebensmittel vorgesetzt werden, bevor sie es eventuell probieren und die Angst davor verlieren. Natürlich sollte man sein Kind nicht zwingen, Auberginen, Zucchini und Co. zu essen. Man sollte vielmehr versuchen, es ihnen schmackhaft zu machen. 

Im Rahmen einer Studie, die an deutschen und französischen Kindern durchgeführt wurde, konnte außerdem herausgefunden werden, dass eine frühe Abwechslung von Gemüsesorten (durch zum Beispiel jeden Tag einen anderen Gemüsebrei) sich noch Jahre später positiv auf die Experimentierfreude im Hinblick auf neue Gemüsesorten auswirkte.

Einer amerikanischen Studie zufolge könnten sich sogar schon die Essgewohnheiten der Mutter während der Schwangerschaft und Stillzeit auf die geschmacklichen Vorlieben des Kindes auswirken. Kinder von Müttern, die regelmäßig und viel Karottensaft während dieser Zeit zu sich nahmen, aßen nachweislich lieber karottenhaltigen Getreidebrei als andere Säuglinge.

Außerdem kann es sich auszahlen, sein Kind beim Kochen in der Nähe zu haben. Oder direkt nach dem Kochen sein Kind zu stillen. Die Aromastoffe und Gerüche die an der Kleidung und der Haut der Mutter hängen bleiben, wird das Kind später mit positiven Erlebnissen assoziieren.

Das Prinzip der Verknüpfung von Emotionen und Essen kann sich allerdings auch negativ auf das Essverhalten des Kindes auswirken. Werden Wutausbrüche, Frust und Trauer beispielsweise mit Gummibärchen und Schokobons wieder gutgemacht, lernt das Kind bereits im frühen Alter, Gefühle durch Essen zu bewältigen oder im wahrsten Sinne des Wortes herunterzuschlucken.

Es sollte auch darauf geachtet werden, Kinder im frühen Alter möglichst von Fast Food und Softdrinks fernzuhalten, denn sonst könnte es für eure Kids schwierig sein, einen differenzierten Geschmackssinn zu entwickeln. Ob wir einen Apfel als süß oder sehr sauer wahrnehmen, hängt beispielsweise sehr stark davon ab, was wir vorher gegessen oder getrunken haben. Trinken wir vor dem Verzehr von Obst etwas sehr zuckerhaltiges, so schmeckt das Obst vermutlich deutlich saurer, als wenn wir vorher ein Glas Wasser getrunken hätten. Auch nach dem Verzehr eines Burgers erscheint uns die Gemüsepfanne extrem fad, wobei sie eigentlich schon gut gesalzen ist.

Ist der Geschmackssinn erst einmal durch einen erhöhten Konsum an Zucker, Salz und Geschmacksverstärkern „abgestumpft“ können sogenannte Sinnesparcours oder eine Ernährungsumstellung dabei helfen, verlorengegangene Sinne zu reaktivieren.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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ZUtaten

  • 1 Baguette
  • Gemüsesticks (aus jeweils einer grünen, einer roten und einer gelben Paprika und Karotten)
  • Tsatsiki
  • Pesto Rosso
  • Kräuterfrischkäse
  • Minze
  • Schnittlauch
  • Basilikum

 

Zubereitung

  1. Das Brot in Scheiben schneiden und jeweils eine Kuhle in die Mitte der Scheiben drücken. 
  2. Die Kuhlen mit Pesto, Frischkäse oder Tsatsiki mithilfe eines Löffels füllen. 
  3. Sticks hochkant in die Kuhlen mit dem Aufstrich stecken. 
  4. Kräuter fein hacken und über die Baguettes streuen. 
  5. Snacken was das Zeug hält. 

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