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Getreidekunde - Hirse, Quinoa, Couscous, Bulgur

Getreide

Hirse

Hirse gilt als eines der mineralstoffreichsten Getreide dank seinem hohen Anteil an wichtigen Spurenelementen, Eiweiß, Vitamin B und C. Hirse ist also eine für den Körper sehr gesunde Alternative zu Reis oder Nudeln, die bei uns aus Gewohnheit vermehrt auf dem Speiseplan stehen.

Da in Hirse aber ‚nur‘ pflanzliches Eisen vorhanden ist, sollte Hirse immer zusammen mit Lebensmitteln genossen werden, die Vitamin C enthalten, damit der Körper das vorhandene Eisen besser aufnehmen kann.

Hirse wird vor dem Genießen eingeweicht, um eiweißschädigende Enzyme zu entfernen und um die Mineralstoffe später besser nutzen zu können. Außerdem darf Hirse nicht roh verzehrt werden, sondern wird nach dem Einweichen zusätzlich gekocht oder geröstet.

Hirse hat durch seine vielen gesunden Inhaltsstoffe nicht nur innerliche Auswirkungen auf unsere Gesundheit, sondern auch äußerliche Vorteile. Denn macht Hirse sorgt für schöne Haut und Haare sowie stabile Nägel.

Da Hirse kein Gluten enthält, ist es eine wichtige und vollwertige Alternative für Menschen, die an Glutenunverträglichkeit leiden.

Hirse ist sehr vielfältig und kann in vielen verschiedenen Formen genossen werden: als Risotto, als Suppeneinlage in Nockenform oder auch zum Dessert als süßer Auflauf mit Früchten.

 

Quinoa

Quinoa gilt als Pseudo-Getreide, da es zwar viele Ähnlichkeiten mit echtem Getreide wie Weizen hat, aber botanisch zu den Gänsefußgewächsen zählt und damit aus der Kategorie Getreide herausfällt.

Quinoa, auch "Inka-Gold" genannt, ist für Vegetarier und Veganer tatsächlich Gold wert. Denn viele essentielle Aminosäuren und Eiweiße stecken in den kleinen weißen Samen des Pseudo-Getreides. Nicht minder interessant ist Quinoa für Menschen mit Laktoseintoleranz, da es außerdem viel Kalzium enthält. Durch seine vielen Ballaststoffe bringt Quinoa außerdem die Verdauung in Schwung und hält lange satt.  Als wäre das nicht genug – ist Quinoa zudem glutenfrei.

Quinoa ist eben ein echter Allrounder – kann alles und hat dazu noch ein lecker nussiges Aroma. Unbedingt mal ausprobieren!

 

Couscous

Couscous gilt als eines der Grundnahrungsmittel in Nordafrika und Vorderasien. Dort hat es ungefähr die gleiche Bedeutung wie die Kartoffel bei uns Europäern. Couscous findet man quasi bei jeder Mahlzeit auf dem Tisch – in unterschiedlichster Variationen.

Warum ist Couscous so beliebt? Es ist nahrhaft, gesund, lecker und dazu noch günstig.

Couscous ist aber nicht gleich Couscous. Je nach Land ändert sich die Basis für dieses beliebte Getreide – es kann aus Weizen, Gerste oder Hirse hergestellt werden. In Europa ist Couscous, das wir im normalen Handel bekommen können meistens aus Hartweizengrieß hergestellt.

 

couscous

Die traditionelle Couscous-Herstellung ist sehr kompliziert und langwierig, aber zum Glück gibt es heute Maschinen, die diese Arbeit für uns erledigen. Traditionell dauert das Kochen von Couscous sehr viel länger, wir Europäer nutzen jedoch „Instant-Couscous“ das einfach nur mit kochendem Wasser übergossen und mit Butter und Salz verfeinert wird.

Couscous schmeckt ähnlich wie Quinoa leicht nussig und ist reich an Kohlenhydraten. Der hohe Gehalt an Kohlenhydraten bedeutetjedoch nicht, dass Couscous schlecht für die Figur ist - im Gegenteil: Couscous ist im Vergleich zu Nudeln und Reis fettarmer und reich an Ballaststoffen.

Couscous schmeckt besonders gut mit würzigen Soßen und zu Fleischgerichten,  aber ebenso kalt als Salat mit Gemüse und Zitronensaft.

Bulgur

Im Orient gehört Bulgur, genau wie Couscous, zu einem der Grundnahrungsmittel  und kommt zu vielen Gerichten als Beilage oder in Salaten auf den Tisch.

Die Herstellung von Bulgur ist sehr aufwendig: die Getreidekörner werden eingeweicht, gedämpft, an der Luft getrocknet und anschließend zu grobem Schrot gebrochen.

Bulgur muss, wenn er auf diese Art und Weise vorbereitet wurde, nicht mehr unbedingt gekocht werden, sondern wird vor der Verwendung in Salaten einfach in kaltem Wasser gequellt.

Bulgur ist eine wichtige Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer – deshalb gilt hier das Gleiche wie bei Hirse: damit das pflanzliche Eiweiß aufgenommen werden kann, sollte man Bulgur die Vitamin-C-haltigen Lebensmittel verzehren.

Genau wie Couscous enthält Bulgur viele Kohlenhydrate, dafür aber einen geringen Fettgehalt. Menschen die an Glutenunverträglichkeit leiden sollten sich aufgrund des im Bulgur enthaltenen Gluten lieber zurückhalten.

 

 

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Zutaten

  • 60 g Haferflocken
  • 2 EL Kürbiskerne
  • etwas Fleur de Sel
  • 60 g Milch
  • Griechischer Joghurt nach Belieben
  • eine kleine handvoll Pekannüsse
  • geschnittene Früchte, Kürbiskerne, Haferflocken, Chiasamen, Kräuter, Beeren und was auch immer ihr mögt, zum Dekorieren
  • etwas Honig zum Süßen

Zubereitung

  1.  Haferflocken, Kürbiskerne, Fleur de Sel und Milch mischen. 
  2. Für eine halbe Stunde kaltstellen.
  3. Mit dem Joghurt mischen. 
  4. Mit Obst, Haferflocken und Nüssen dekorieren. 
  5. Etwas flüssigen Honig darüber verteilen.
  6. Genießen! 

 

Seht im Video, wie ihr dieses leckere Gericht zubereitet! 

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