Menu Rezeptname, Zutat, Suchbegriff...
Abmelden / Willkommen
Newsletter

Klein aber oho: Das alles kann die BRUNNENKRESSE

 

©Tinkstock

Die gute alte Brunnenkresse, die kennt ihr doch noch, oder? Einige unter uns haben sie vielleicht als Kinder gemeinsam mit den Eltern und Großeltern am Rande von Bächen gepflückt (Kresse bevorzugt kaltes, langsam fließendes Wasser), andere in einem kleinen Blumentopf oder im Garten selbst gezogen, die kleinen Blätter abgezupft und direkt in den Mund gesteckt. Was wir damals als Kinder nicht wussten und viele unter uns sicher auch heute noch nicht: Kresse ist schon seit Jahrhunderten als sehr vielseitiges und erwiesenermaßen effizientes Heilmittel bekannt. 

Durch ihre leichte, prickelnde und erfrischende Schärfe passt Brunnenkresse wunderbar auf jedes Butterbrot, in den Salat, in Dips, zu Bratkartoffeln und vielem mehr. 

Die kleinen grünen Blättchen liefern viel wertvolles Vitamin A, B1, B2, C und E. Auch an Mineralstoffen mangelt es ihr nicht, kommt sie doch mit Kalium, Kalzium, Eisen, Jod und Schwefel daher. Darüber hinaus decken bereits 50 g Brunnenkresse ein Sechstel des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an Folsäure, was die unscheinbare Heilpflanze besonders für schwangere und stillende Frauen interessant macht. 

Neben all den wertvollen Nährstoffen, mit denen Brunnenkresse uns durch ihren regelmäßigen Verzehr versorgen kann, kann sie auch zur Linderung verschiedener Beschwerden beitragen, beispielsweise bei: 

- Diabetes (Brunnenkresse kann den Blutzuckerspiegel günstig beeinflussen, sodass dieser nach dem Essen nicht so schnell ansteigt)

- Schilddrüsenüberfunktion (Die so genannten Isothiocyanate verhindern eine übermäßige Aufnahme von Jod in die Schilddrüse und können bei der Therapie unterstützend wirken)

- Herz-Kreislauf-Probleme (Kresse wirkt antioxidativ und blutverdünnend, was zu einer Entspannung der Blutgefäße führt und sich somit positiv auf erhöhten Blutdruck auswirkt)

- Verdauungsprobleme (Brunnenkresse wirkt verdauungsregulierend und kann bei Durchfall und Magenverstimmung lindernd wirken)

 

Na, seid ihr jetzt motiviert, mal wieder ein leckeres Gericht zu zaubern, bei dem Kresse im Mittelpunkt steht? Vielleicht haben wir da was für euch: 

 

©Tinkstock

Wie wäre es zum Beispiel mit einer cremigen Suppe? Alles, was ihr hierfür braucht, sind: 

  • 1 Zwiebel
  • 2 Bund Brunnenkresse
  • 150 g  Kartoffeln
  • 100 g Crème Fraîche
  • 25 g Butter
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer

Bratet die Zwiebeln in der Butter an, schneidet die Kartoffeln in Scheiben und trennt die Blätter der Kresse von den Stängeln. Die Stängel gebt ihr zu den Zwiebeln in die Pfanne, ebenso die Kartoffeln. Nach dem Anbraten kocht ihr alles gemeinsam in Gemüsebrühe. Erst in den letzten 2 Minuten gebt ihr die Blätter der Kresse hinzu und kocht diese kurz mit. Am Schluss die Crème Fraîche hinzugeben und die Suppe mit einem Stabmixer pürieren. Salzen und pfeffern. 

 

©Tinkstock

Eine weitere Idee wäre ein knackig grüner Salat, zu dem ihr Brunnenkresse, Avocados und etwas frischen, geräucherten Lachs gebt oder aber Ziegenkäse. Im Winter passt Granatapfel wunderbar zum würzigen Geschmack der Kresse.

Diesen Artikel kommentieren

Cremig süßer Erdbeerkuchen mit Baiserhaube Saftige, salzige Karotten-Käse-Zucchini-Pfannkuchen