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DAS ist also das weiße Zeug, das aus Lachs herausläuft, wenn man ihn anbrät

Ein weiteres Mysterium ist gelöst, Freunde!

Wenn ihr auch Liebhaber von Lachsgerichten seid, ist euch sicherlich schon einmal dieses komische weiße Zeug aufgefallen, dass beim Braten des Fisches entsteht. 

Aber was ist das überhaupt? Kann man es bedenkenlos essen, ist es ungesund oder gar ein bisschen ekelig? Diesen Fragen, die einem in den Kopf schießen, wenn man misstrauisch in der weißen, schaumigen Masse herumstochert, ist unsere Redaktion nun auf den Grund gegangen.

Zunächst: grünes Licht, die weiße Masse ist ein vollkommen sicheres Lebensmittel. Genau genommen ist sie ein Protein namens Albumin. Wenn der Fisch erhitzt wird, tritt das Protein an die Oberfläche und denaturiert, das heißt, es wird fest und weiß, ungefähr so, wie das Eiweiß eines rohen Eis, wenn man es in der Pfanne anbrät. 

Wenn ihr die Albumin Masse trotzdem noch suspekt findet, gibt es Möglichkeiten, der Entstehung des Albumin-Spiegeleis vorzubeugen: America's Test Kitchen empfiehlt, den Fisch vor dem Braten für 10 Minuten in Salzwassser einzulegen (ihr braucht ungefähr einen EL Salz auf eine Tasse Wasser). 

Ihr könnt euren Lachs ansonsten auch bei niedrigen Temperaturen kochen oder andünsten (Albumin denaturiert erst bei um die 140-150° C).  So könnt ihr das Austreten des Proteins zumindest reduzieren. Ganz verhindern könnt ihr es allerdings nicht. Stattdessen freut euch einfach über die Extraporion Protein. Auf dass sie in euren Summerbody fließe! 

 

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