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Umweltbewusste Küche – das könnt Ihr beitragen

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HeimGourmet

In der Küche bedeutet Umweltschutz nicht nur Wasser und Strom sparen. Natürlich helfen moderne Endgeräte. Auch beim Wasserverbrauch ist fast immer ein Sparpotenzial zu entdecken. Im folgenden Beitrag wollen wir euch aber weitere Tipps für eine umweltbewusste Küche geben, angefangen bei den Lebensmitteln bis hin zu Verpackungen und Verbrauch. 

Tipp 1: Regionale und nachhaltig produzierte Produkte

Tipp 1: Regionale und nachhaltig produzierte Produkte

Am besten kauft ihr mehr Produkte aus der Region. Die Lebensmittel haben keine weiten Transportwege zurückzulegen und sind demnach frischer. In den Supermärkten gibt es bestimmte Kennzeichnungen für solche Produkte. Sie haben dann keine lange Anlieferung hinter sich, beispielsweise mit dem Flugzeug. Dadurch wird weniger Energie verbraucht und auch weniger CO2 erzeugt. Im besten Fall greift ihr auf Zutaten aus dem eigenen Garten zurück oder informiert euch beim Bauern um die Ecke. Was aus der Nähe kommt, ist reif geerntet worden, enthält keine Konservierungsstoffe, bietet viele Vitamine und überzeugt mit einem vollmundigen Geschmack – quasi vom Feld direkt auf den Teller.

Neben der regionalen Komponente spielt auch die nachhaltige Produktion eine wichtige Rolle. „Bio“ wird nicht in jedem Unternehmen gleich umgesetzt. Informiert euch also genauer über die Haltung der Tiere oder den eingesetzten Dünger auf den Feldern. Verschiedene Vereine setzen sich für nachhaltig produzierte Nahrungsmittel ein und unterstützen eine große Artenvielfalt statt nur wirtschaftliche Züchtungen. Große Treibhausflächen oder Massentierhaltung verdirbt nicht nur wörtlich den Geschmack. 

Tipp 2: Strom sparen und Anbieter wechseln

Gerade in der Küche verbrauchen wir den meisten Strom. Der Kühlschrank läuft 24 Stunden am Tag, meist noch ein Gefrierfach und auch der Backofen zieht viel Leistung. Deshalb sollte er möglichst spät eingeschaltet werden und ihr müsst die Restwärme intelligent nutzen. Das Gleiche gilt für den Herd. Töpfe sollten immer mit einem Deckel genutzt werden. Bei den anderen Stromfressern gilt: achtet auf eine gute Energieeffizienzklasse. 

Gibt es hier nichts mehr zu optimieren, bleibt noch der Wechsel zu einem veganen Stromanbieter. Veganstrom.com aus Berlin fokussiert sich dabei auf das Tierwohl und möchte verhindern, dass die Tiere leiden. Der vegane Ansatz wird auf den Stromsektor projiziert und kommt bei vielen Kunden gut an. Schließlich ist der Anbieterwechsel nur wenige Klicks entfernt und hilft dabei, die nachhaltigen Vorsätze schnell zu realisieren. Das gilt natürlich auch für Bereiche außerhalb der Küche. Veganstrom stellt sich dabei die allgemeine Frage: Wofür brauchen wir alles Strom?

Tipp 3: Wasser sparen

Trinkwasser ist wertvoll und kein Tropfen sollte sinnlos verschwendet werden. Gerade in Küche und Garten sind folgende Hinweise zu berücksichtigen: 


  • Spülmaschine läuft nur, wenn sie voll ist
  • kleine Mengen Geschirr mit der Hand spülen
  • nicht zu viel Spülmittel verwenden
  • Garten mit Regenwasser gießen
  • auf Wasserverbrauch der Geräte achten
Tipp 4: Verpackungen vermeiden

Tipp 4: Verpackungen vermeiden

Unnötige Verpackungen solltet ihr generell vermeiden. Es ist fast unnötig dies in Bezug zum Umweltschutz zu erwähnen. Doch gerade in der Küche gibt es viel Potenzial. So spart ihr euch die Müllberge und findet eine Wiederverwertung für viele Dinge. Kunststoff-Tüten werden schnell zu einem Müllsack umfunktioniert. Der Einkauf sollte regional stattfinden und am besten in Geschäften, die auch lose Lebensmittel anbieten. So könnt ihr besser auf gute Qualität eingehen und jeden einzelnen Apfel oder jede Kartoffel genau prüfen. Das ist bei großen Packungen nicht möglich. 

Hinweis: Viele Wursttheken und Fleischereien unterstützen bereits die Abgabe in mitgebrachten Dosen. Damit müssen die Lebensmittel nicht in Kunststoff verpackt werden. 

Tipp 5: Auf den wirklichen Verbrauch achten

Wie oft werden Lebensmittel entsorgt, weil sie längst verdorben sind? Plant also künftig nur noch das, was ihr wirklich verbraucht. Manchmal lohnen sich kleinere Mengen mehr, als sich von augenscheinlich günstigen Angeboten aus dem Supermarkt locken zu lassen. Die gekauften Lebensmittel müssen rechtzeitig verarbeitet werden. Nur bei lange haltbaren Produkten sind ein günstiger Einkauf und eine lange Lagerung empfehlenswert. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern spart zusätzlich Geld. 

Tipp 6: Auf Vorrat kochen

Bei den meisten Gerichten lohnt es sich, auf Vorrat zu kochen. Oder ihr ladet euch ein paar Freunde mit zum Essen ein. Der Backofen bereitet dann mit der gleichen Temperatur und dem gleichen Energieverbrauch eine größere Menge zu. Die übrigen Portionen müssen nur sinnvoll aufbewahrt oder eingefroren werden. Natürlich bringt dieses Handeln nichts, wenn die Speisen trotzdem im Müll landen. 

Hinweis: Vermeidet unnötige Geräte, wie beispielsweise die Küchenmaschine. Teig mit der Hand zu kneten oder Lebensmittel mit dem Messer zu schneiden ist stromsparender und bietet deutlich mehr Gefühl für die Speisen. 

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