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CBD – Inhaltsstoffe, Wirkung und Verwendung in der Küche

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HeimGourmet

CBD ist sprichwörtlich in aller Munde. Denn obwohl die Substanz oft noch fälschlicherweise für den berauschenden Wirkstoff aus der Hanfpflanze gehalten wird, gibt es schon längst Personen, die auf die positive Wirkung von CBD schwören. Von sogenannten Duftstäbchen bis hin zu Tees gibt es unzählige CBD-Produkte und sogar in die Küche hat es der Wirkstoff aus der Hanfpflanze bereits geschafft! 

Hier findet ihr alles Wissenswerte rund um den Stoff selbst, seine Wirkung und die vielseitige Verwendung in der Küche, wie zum Beispiel als Salatdressing. Doch zuerst muss einmal geklärt werden, was CBD ist und warum es hierzulande legal ist. 

Was ist CBD eigentlich?

Was ist CBD eigentlich?

Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol. Dies ist einer von über hundert Wirkstoffen, die man in der Hanfpflanze (lateinisch „Cannabis“) findet. Es wird aus legal angepflanztem Nutzhanf gewonnen, genauer aus den weiblichen Blüten von speziellen Cannabis-Sorten. Im Gegensatz zum bekanntesten Cannabis-Wirkstoff – dem THC – ist es weder berauschend noch illegal

Wie viel THC bzw. CBD sich in den Blüten befindet, hängt von der Hanfsorte ab. Mittlerweile gibt es Züchtungen, die fast kein THC enthalten – dafür aber besonders viel CBD. Diese Hanfsorten darf man mit Genehmigung legal anpflanzen, um daraus CBD-Produkte zu gewinnen. 

Du wirst dich sicher fragen, gegen was CBD überhaupt hilft. Nun ja, dem Cannabidiol wird unter anderem eine …

  • angstlösende,
  • nervenzellenschützende (neuroprotektive),
  • antipsychotische,
  • entzündungshemmende,
  • Brechreiz hemmende und 
  • muskelerschlaffende (krampflösende) 

… Wirkung nachgesagt. Daher wäre es besonders für Menschen mit chronischen Schmerzen, Schlafproblemen oder bei Menstruationsbeschwerden geeignet.

Folgende Grafik geht darauf noch ein wenig genauer ein und zeigt auch, wie genau CBD wirkt und was unser Körper damit macht.

Wie wird CBD verarbeitet?

Wie wird CBD verarbeitet?

Zum Einen werden Blüten des Nutzhanfs direkt getrocknet und als CBD-Blüten bzw. CBD-Gras verkauft. Meist wird das CBD aber aus den Blüten extrahiert. Das reine Cannabidiol ist so auch in Form von CBD-Kristallen erhältlich, die den Wirkstoff hochkonzentriert in sich tragen. 

Oft vermischt man es mit Hanfsamen-Öl, sodass sich CBD-Öl ergibt. Aber auch die Samen der Blüte kann man zu sich nehmen und es gibt auch diverse CBD-Tees. Ihr seht also, die Produktvielfalt, die man aus der Nutzhanf-Pflanze gewinnen kann, ist enorm!

Ist CBD legal?

Ja. Die CBD-Blüte wird aus der Hanfpflanze gewonnen und sieht ihrem berauschenden Bruder zum Verwechseln ähnlich – sie riecht sogar gleich! Doch aufgepasst: CBD wirkt weder berauschend noch wird man davon abhängig, weswegen es weder in Deutschland noch in Österreich unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Man darf es dort legal besitzen und auch konsumieren.

In Deutschland und Österreich werden deshalb seit geraumer Zeit allerlei CBD-Produkte in eigens dafür vorgesehenen Läden oder sogar in Tankstellen sowie Automaten verkauft. Voraussetzung dafür ist, dass die CBD-Erzeugnisse in Deutschland maximal 0,2% THC enthalten und in Österreich maximal 0,3%. In der Schweiz darf der Anteil von THC sogar bei 1% liegen.


Doch hier ist Vorsicht geboten: In anderen Ländern kann die Lage ganz anders aussehen. Also passt beim Reisen mit CBD auf und informiert euch lieber im Vorfeld!


Zur Info: Der bekannte Cannabis-Rausch kommt von einem anderen Wirkstoff der Pflanze, und zwar dem Tetrahydrocannabinol, kurz THC. Dieser Stoff gilt fast überall, zumindest in Europa, als Betäubungsmittel und ist deshalb illegal. 


CBD als Nahrungsmittel

Im Laufe des Jahres 2018 kam es zu einem regelrechten Boom von CBD-Produkten und überall schossen eigene Läden für den Verkauf aus dem Erdboden. Insbesondere Lebensmittel aus Hanf (auch ohne CBD) und Nahrungsergänzungsmittel mit CBD waren und sind sehr beliebt. 

In Österreich änderte sich dies allerdings im Dezember 2018, als die damalige Gesundheitsministerin Beate Hartinger-Klein einen neuen Erlass verabschiedete. In diesem Erlass wurde betont: CBD gilt nach einer EU-Richtlinie als sogenanntes Novel Food. In Deutschland ist die Lage ähnlich

Damit sind neuartige Lebensmittel gemeint, die noch nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen sind. Dementsprechend dürfen Händler auch keine CBD-Produkte verkaufen und sie als Lebensmittel bewerben. Im Handel spricht man deshalb von Duftstäbchen und Aroma-Zusätzen, wenn es um CBD-Erzeugnisse geht. 

Übrigens: Hanf-Produkte ohne nennenswerte Mengen an CBD, wie Hanfsamen oder Hanfsamen-Mehl, fallen nicht unter diese Regelungen. Dabei handelt es sich um gewöhnliche Lebensmittel, die man im normalen Supermarkt kaufen kann.

Der derzeitige Stand

Der Erlass vom Dezember 2018 ist nach wie vor gültig. Das heißt, dass es derzeit für Verkäufer illegal ist, CBD als Lebensmittel zu bezeichnen. Die meisten Händler haben deshalb die Etiketten ausgetauscht und verkaufen Öle, Blüten etc. als Aromaprodukte

Wie ihr das Novel Food CBD und seine Wirkstoffe ganz legal in Ihre Küche holt und was sich mit den sogenannten Aromaprodukten alles anstellen lässt, erfahrt ihr im Folgenden. 

CBD- und Hanf-Produkte als Küchen-Allrounder

Als Abschluss findet ihr hier, wie versprochen, ein wenig Inspiration, wie ihr CBD-Produkte in der Küche verwerten könnt. Was ihr jedoch noch unbedingt wissen solltet: Cannabidiol, also CBD, ist fettlöslich. Das bedeutet, dass es vom Körper besser verwertet wird, wenn man es mit etwas Fett kombiniert!

Darüber hinaus sollte CBD-Öl, wie auch andere Öle, immer dunkel und kühl aufbewahrt werden, weil es sonst schnell bitter wird. Da CBD-Produkte einen recht markanten und nussigen Eigengeschmack haben, raten wir euch auch zu Beginn sparsam mit den Produkten umzugehen!


CBD-Öl

CBD-Öl kann, wie Hanf-Öl, zum Verfeinern von kalten Speisen verwendet werden und  zu allen Hanfprodukten dazugegeben werden, um diese mit CBD anzureichern. 

Die meisten Menschen verwenden es als Zusatz im Essen und träufeln es meist über ihr fertiges Gericht. Auch im Salatdressing kann es ohne weiteres anstatt oder zusätzlich zu „normalem“ Öl verwendet werden. 

Besonders im Zusammenspiel mit Avocado, zum Beispiel als Guacamole, Walnüssen, Radieschen, Granatapfelkernen, Couscous oder Quinoa und Sprossen wird es zum wirkstoffreichen Geschmackserlebnis! Aber auch für leckere und rauschfreie Brownies und das zurzeit besonders beliebte Bananenbrot eignet sich CBD-Öl gut.

Probiert einfach ein wenig herum, denn die Öl-Menge, die ihr beim Kochen und Backen verwendet, richtet sich meist nach dem persönlichen Geschmack. Ihr könntet zum Beispiel einen Teil der Margarine oder Butter durch ein wenig Öl ersetzen!


Hanf-Öl

Hanf-Öl kann überall eingesetzt werden und hat ebenfalls einen angenehm nussigen Geschmack. Egal, ob als Salatdressing, für Marinaden, Saucen oder als leckerer Brotaufstrich – Hanf-Öl eignet sich fast für alle Speisen. Das Öl kann man entweder mit CBD-Öl anreichern oder gleich ein Produkt kaufen, dass CBD enthält. 

Aufgrund seines Fettsäurespektrums, das zahlreiche essenzielle Fettsäuren enthält, gilt Hanföl als ernährungsphysiologisch hochwertiges Pflanzenöl und wird gerne in der Küche gebraucht.

Achtung: Wie die meisten kaltgepressten Öle ist auch kaltgepresstes Hanföl nicht zum Braten oder Kochen geeignet, da es nicht hitzebeständig ist!


Hanfsamen

Sie enthalten zwar kein CBD, aber gesunde Fette und werden gern als Lebensmittel verzehrt oder zu Speiseöl gepresst. Ihr könnt sie getrost als Topping aufs Müsli oder den Salat geben und auch ein leckeres Pesto daraus zaubern. Dabei geht ihr einfach genauso vor wie beim normalen Pesto und verwendet anstatt Pinienkernen einfach die kleinen Hanfsamen. 

Aber auch als Snack zwischendurch eigenen sich die kleinen Samen hervorragend. Es gibt ungeschälte, etwas härtere und geschmacklich intensivere sowie geschälte Samen, die etwas neutraler schmecken. 


Hanfmehl und Hanfproteinpulver

Wenn man die Hanfsamen presst und mahlt, erhält man Hanfmehl. Dieses Mehl ist optimal zum Kochen und Backen geeignet und kann wiederum mit CBD-Öl angereichert werden. Von selbst enthält es den entspannenden Stoff nämlich nicht. Es liefert jedoch auch ohne CBD unzählige Mineralstoffe und Ballaststoffe. Es enthält auch viel mehr Eiweiß als herkömmliches Weizenmehl, weniger Kohlenhydrate und ist von Natur aus glutenfrei.

Hanf-Proteinpulver wird ebenfalls aus Hanfsamen gewonnen. Die Samen werden gemahlen, anschließend werden die Ballaststoffe ausgesiebt. Im Vergleich zum Hanfmehl ist es deshalb feiner und enthält noch mehr Eiweiß, dafür aber weniger Ballaststoffe. 

Das Pulver kann man einfach mittels Schneebesen in alle Getränke, wie zum Beispiel in Shakes oder Smoothies, einrühren. Aber auch als Backzutat und im Frühstücks-Porridge macht sich das Hanfpulver hervorragend und trägt dazu bei, den Eiweißbedarf abzudecken. 

Mit CBD ein wenig frischen Wind in die Küche zaubern

CBD bietet einen vielfältigen gesundheitlichen Nutzen und lässt sich hervorragend in der Küche verwerten. Die gesunden Fette im Öl oder der hohe Eiweißanteil im Mehl, auch ohne CBD, sorgen jedoch nicht nur für eine ausgewogene Ernährung, sondern fördern auch Fettabnahme und Muskelaufbau

Darüber hinaus bringen die CBD-Erzeugnisse frischen Wind in altbewährte Rezepte und peppen vom Dressing bis zum After-Fitness-Smoothie jede Mahlzeit mit ihrem fein-nussigen Geschmack auf!

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