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Hallo, dickes Sparschwein - Sparen in der Küche und am Herd

Mit den richtigen Tipps lassen sich im Haushalt einige Hundert Euro pro Jahr sparen.

In einer modernen Küche...

In einer modernen Küche...

... wird heute wesentlich mehr Energie verbraucht als noch vor einigen Jahren. Ausgefeilte Küchenmaschinen, Gefrierschränke, große Kühlschränke – all diese Helferlein fressen hungrig Strom. Die steigenden Energiekosten machen sich in jeder Familie bemerkbar. Doch hier lässt sich eine Menge sparen, ohne dass man auf Komfort oder leckere Speisen verzichten muss.

Sparen beim Stromanbieter

Einer der ersten und entscheidenden Schritte ist die Überprüfung der Energiekosten bei deinem aktuellen Anbieter. Denn du kannst sparen, so viel du willst – wenn der Preis je Kilowattstunde höher ist, als er sein müsste, nutzt du nicht das ganze Sparpotenzial aus. Um den perfekten Anbieter zu finden, kannst du auf einem Vergleichsportal wie Verivox einen Vergleich starten. Dafür brauchst du nur deinen durchschnittlichen Jahresverbrauch zu wissen und los geht's. Wenn du einen besseren als deinen aktuellen Tarif findest, musst du dir wegen einer Kündigung und eventueller Fristen keine Sorgen machen, das erledigt alles der neue Anbieter für dich. Zudem ist auch deine durchgehende Stromversorgung sichergestellt. Es geht nahtlos ineinander über.

Sparen bei den Geräten

Natürlich bieten auch die Geräte in Küche und Haushalt selbst eine Menge Sparmöglichkeiten. Die Magie liegt in der Energieeffizienzklasse. Mit einem A+++ Siegel werden die sparsamsten Geräte ausgezeichnet. Sie sparen Strom, sind jedoch in der Anschaffung teurer als die verbrauchsstärkeren Modelle. In der Regel amortisiert sich der höhere Anschaffungspreis nach einer Weile, jedoch solltest du dich nicht genötigt fühlen, alte, noch funktionierende Geräte leichtfertig zu entsorgen.

Wie viel Energie die Geräte sparen können, soll ein Beispiel verdeutlichen: Ein Wäschetrockner mit der Energieeffizienzklasse B verbraucht 70 % mehr Energie als einer mit der Auszeichnung A+++.


Die sparsame Handhabung des Kühlschranks

Den Kühlschrank neben den Herd, an die Heizung oder ans Fenster in die pralle Sonne zu stellen, ist ebenfalls kontraproduktiv, denn so wird deutlich mehr Energie verbraucht, allein nur, um adäquat kühlen zu können. Die Erwärmung von außen setzt das Gerät nämlich ordentlich unter Druck. Auch wenn der Lüftungsschlitz abgedeckt ist, durch den die Wärme aus dem Gerät geleitet wird, können erhöhte Stromkosten anfallen. Ein Wärmestau erhöht den Stromverbrauch um bis zu zehn Prozent.


Im Inneren des Kühlgerätes reicht meist schon Stufe 1 und damit eine Innentemperatur von sieben Grad, damit Speisen und Getränke frisch bleiben. Kühlt man die Speisen um weitere 2 Grad herunter, steigt der Energieverbrauch um satte 15 Prozent.


Welcher Herd ist am sparsamsten?

Beim Thema Herd hat man heute die Qual der Wahl: Strom, Gas oder Induktion, welcher soll es sein?


Ein Elektroherd ist zu einem günstigen Preis zu haben und sicher in der Handhabung, weil er keine offenen Flammen benötigt. Wie viel Energie das jeweilige Gerät verbraucht, kannst du in der Gebrauchsanleitung nachlesen – ein Label für die Energieeffizienz gibt es bisher nicht für Herdplatten.


In der Regel ist der Betrieb eines Gasherdes günstiger. Profis schwören zudem auf seine Handhabung, denn die Hitze lässt sich sehr gut regulieren. Allerdings hat nicht jede Wohnung einen Gasanschluss für einen solchen Herd.


Der letzte Schrei und auch bei Profis sehr beliebt: der Induktionsherd. Er verbindet die Vorteile der beiden anderen Herdarten, denn er ist sicher und einfach zu handhaben und gleichzeitig sparsam. Die Zubereitung der Speisen dauert rund ein Drittel weniger Zeit. Allerdings müssen für einen solchen Herd extra Töpfe angeschafft werden, denn das Prinzip der Induktion beruht auf der Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes auf dem magnetischen Boden des Topfes.


Auch mit einem günstigen Elektroherd kann man sparsam kochen! Dies sind die entscheidenden Tipps:


– Koche immer nur mit Deckel auf dem Topf und spare so zwei Drittel der Energie.

– Gesalzenes Wasser kocht schneller.

– Der Topf sollte immer zum Durchmesser der Platte passen.

– Verbeulte Töpfe sind Stromfresser!

– Das Vorheizen des Ofens ist meistens nicht nötig. Mit der Restwärme von Auflauf & Co lassen sich meist schnell noch ein paar Kekse backen.

– Nutze schnelle Rezepte und Tipps für Zeitsparer in der Küche. Wer Zeit spart, spart meist auch Energie.

Weitere Spartipps für den Haushalt, die Oma schon kannte

  1. Es muss nicht immer der Wäschetrockner sein – die Wäsche trocknet an der Luft ebenso gut und riecht noch frisch. Ob Wäscheboden, Wäschespinne oder die gute alte Leine, auch im Winter trocknen die Teile draußen gut.
  2. Lüfte lieber zweimal täglich gründlich durch, anstatt die Fenster auf Kipp zu halten. Sonst heizt du für draußen.
  3. Kaufe nur mit einer Liste ein. So widerstehst du den vielfältigen Versuchungen im Supermarkt leichter. Plane dein Essen für eine Woche vor und starte einen Großeinkauf. Beachte die Angebote, die am Wochenende in deinem Briefkasten gelandet sind.
  4. Gehe nicht hungrig einkaufen. Dabei landet meist mehr im Einkaufskorb, als man am Ende essen kann.
  5. Trinke mehr Wasser. Das macht nicht nur schön, sondern spart auch Geld für Limo, Saft & Co. Unser Leitungswasser ist meist von sehr guter Qualität. Setze nach Belieben Sprudel hinzu.
  6. Kaufe gebrauchte Dinge oder leihe sie aus, wenn du sie selten benötigst. Gerade große Elektrogeräte komme nur selten zum Einsatz, sind aber teuer in der Anschaffung.
  7. Wirf keine Lebensmittel weg – koche leckere Gerichte aus den Resten und werde dabei kreativ.


Du wirst sehen, schon nach einem Jahr mit diesen Tipps hat dein Sparschwein einen kugelrunden Bauch bekommen ;)

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