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Kochen mit außergewöhnlichen Zutaten

Wer gerne und viel kocht, hat wahrscheinlich schon eine Menge ausprobiert. Da ist es Zeit, kreativ zu werden und die Speisen einmal auf etwas ungewöhnliche Weise aufzupeppen. Das Beste: Außergewöhnliche Zutaten bringen nicht nur ein ganz neues Geschmackserlebnis, sie sind meistens auch noch sehr gesund. Lass' dich entführen in eine ganz andere Welt der Zutaten.

Die Vanille: süß und lecker

Die Vanille: süß und lecker

Zwar wird die Vanille gar nicht so selten verwendet, die meisten trauen sich jedoch nicht, sie in ihre herzhaften Speisen zu geben. Das ist logisch, denn hier scheint sich ein Widerspruch zu ergeben: süße Vanille in Kombination mit herzhaftem Essen. Du kannst das durchaus einmal wagen und wirst dich wundern, wie gut das schmecken kann.

Dabei wirst du nicht nur ein komplett neues Geschmackserlebnis erfahren, du tust auch deinem Körper etwas Gutes, denn die Vanille ist eine Heilpflanze mit zahlreichen Heilwirkungen. Zu ihnen gehören:


  • verdauungsfördernd
  • entspannend
  • belebend


Die Anwendungsbereiche erstrecken sich dabei von allgemeiner Reizbarkeit über Muskelschwäche bis zu rheumatischen Beschwerden. Na, wenn das kein Grund ist, die Vanille einmal als Zutat im nächsten Mittagessen zu testen.

Ein Beispiel: Spaghetti mit Tomatensauce mit Vanille verfeinern

Klingt komisch? Keine Frage. Wenn du keine Lust auf langes Kochen hast und einem wirklich simplen Gericht eine ganz andere Geschmacksrichtung verleihen möchtest, probiere es doch einmal mit Vanille in deinen Spaghetti. Du bereitest alles ganz normal zu und fügst das Vanillemark einer halben Schote einfach der Tomatensauce beziehungsweise den frischen Tomaten beim Anbraten bei.

Bockshornklee: kleine Proteinbombe

Der Bockshornklee hat seine Heimat unter anderem in Amerika, China, Indien und Frankreich. Der Anbau geschieht teilweise gezielt als Kulturpflanze, medizinisch verwendete Samen kommen zum Beispiel aus Nordafrika, China und Indien. Die reifen, getrockneten Samen des Bockshornklees werden in der Pflanzenheilkunde genutzt. Sie sind gelbbraun oder rot. Die harten Samen können in Wasser gelegt werden, wo sie rasch aufquellen. Der entstehende Duft ist sehr kräftig und aromatisch. Geschmacklich sind die dann schleimigen Samen des Bockshornklees etwas bitter. Einige wertvolle Inhaltsstoffe sind:


  • Eisen
  • Calcium
  • Vitamine A, B6 und C
  • Magnesium


Außerdem kommen die Bockshornkleesamen auf immerhin 23 g Protein pro 100 g. Das ist ordentlich.

© Pixabay.com / IngoNeumann-5940710

Gebratenen Blumenkohl mit Bockshornklee verfeinern

Natürlich haben wir auch für diese außergewöhnliche Zutat eine Idee für dich, damit du sie einmal testen kannst: Verfeinere doch das nächste Mal gebratenen Blumenkohl mit den Samen. Dafür brätst du Knoblauch, Bockshornkleesamen und Chili kurz in der Pfanne an und gibst dann die Blumenkohlröschen hinzu. Nach einer guten halben Stunde kannst du testen, ob dir der Geschmack zusagt.

Cannabis: Nur Übung macht den meister

An Cannabis zum Kochen trauen sich nicht viele heran. Wahrscheinlich ist der Begriff zu negativ besetzt. Dabei kannst du mit Cannabis einen tollen Geschmack kreieren, wenn du ein wenig übst. Das Wichtigste dabei: Beginne unbedingt mit kleinen Mengen und taste dich langsam heran. Du kannst dir auch überlegen, ob du fertiges Cannabisöl verwenden möchtest, das erspart dir Aufwand. Auch dem Cannabis werden heilende beziehungsweise lindernde Kräfte zugeschrieben, etwa bei:


  • Migräne
  • Asthma
  • Schmerzen


Probiere diese außergewöhnliche Zutat ruhig einmal aus, du kannst auch Cannabis-Tee trinken:


Cannabis-Tee richtig zubereiten


Wenn du eine Portion Cannabis- beziehungsweise Hanf-Tee zubereiten möchtest, kochst du die gewünschte Anzahl an Cannabis-Blüten in gut 300 ml Wasser auf kleinster Stufe für eine Stunde. Der Deckel bleibt dabei geschlossen. Direkt am Anfang kommt ein wenig Fett ins Wasser, zum Beispiel ein kleiner Löffel Sahne. Weil die Cannabinoide durch das Fett gebunden werden, werden sie besser aufgenommen.

Bei Bedarf kannst du den Tee schließlich noch warm oder später kalt trinken. Wenn du möchtest, süßt du mit etwas Honig. Auch ein wenig Milch kannst du hinzufügen. Es ist kein Problem, den Tee vorzukochen ein paar Tage stehen zu lassen.

Piment: feine schärfe für deine speise

Mit Piment kannst du fast jedes Gericht kinderleicht aufpeppen. Das Gewürz erinnert optisch an Pfeffer und auch die Schärfe passt dazu. Doch Piment ist nicht einfach nur ein Fast-Pfeffer, sondern bietet mehr:


  • sehr köstlich
  • intensives Aroma
  • Helfer bei Magen- und Darmbeschwerden
  • beruhigender Effekt


Bei Piment handelt es sich um die Früchte des Pimentbaumes: Braune Beeren werden geerntet, kurz bevor sie reif sind.


Scharfes Lammcurry zaubern mit Piment


Damit du diese außergewöhnliche Zutat auf ihren Geschmack testen kannst, probiere es doch mit einem scharfen Lammcurry. Du wirst sehen, dass sich das pfefferähnliche Gewürz in das Gericht einfügt und ihm einen tollen Geschmack verleiht. Selbstverständlich kannst du die Menge entsprechend deiner Vorlieben variieren und so etwas mehr Aroma und Würze hineinbringen.

fazit: einfach etwas neues probieren

Egal ob du schon lange kochst und bereits vieles ausprobiert hast oder ob du gerade erst mit dem Kochen beginnst: Kreativität kann nie schaden und bringt Geschmack in die verschiedensten Gerichte. Doch nicht nur das Geschmackserlebnis kann mit der Hilfe außergewöhnlicher Zutaten plötzlich ein ganz anderes sein: Du triffst ganz automatisch auf Heilpflanzen, die deinem Körper gut tun können.

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