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Die leckersten Ideen für eine rundum gelungene Karnevalsparty

Die weihnachtliche Festtags-Völlerei ist gerade einen guten Monat vorbei, da steht, zumindest in Deutschlands westlichen und südwestlichen Regionen, schon wieder ein neuer Schlemmertermin ins Haus: Ob nun Karneval, Fastnacht, Fasching oder typisch-kölsch „Fastelovend“. Immer geht es darum, für eine Woche voller toller Tage ein letztes Mal auch kulinarisch richtig zuzuschlagen, bevor die Fastenzeit anbricht. Und ganz gleich, ob man die einhält, auf den folgenden Zeilen geben wir Tipps für die besten Leckereien und Mottopartys.

1. KARNEVAL - DIE KLASSISCHEN SPEISEN

1. KARNEVAL - DIE KLASSISCHEN SPEISEN

Beginnen muss eine solche Schlemmersammlung natürlich mit Traditionellem. Und da bieten sich Rezepte an, deren Grundlage in der Lagerungs-Not in den Epochen vor Erfindung des Kühlschranks liegt.

Süß und fettig seit Jahrhunderten
Doch um Speise und närrischen Anlass zu verknüpfen, braucht es etwas Geschichte. Denn Karneval ist eines dieser Feste mit heidnischen und christlichen Wurzeln. Masken, Tröten und schallende Musik sind der heidnische Teil und sollten einst den Winter so erschrecken, dass er Reißaus nimmt. Gleichsam liegt Karneval ein genau abgestimmtes Tagesmaß vor Ostern – der christliche Teil. Und weil zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag die Fastenzeit liegt, war Karneval schon immer ein Fest, an dem nochmals „Fettlebe“ betrieben wurde, bevor man für anderthalb Monate den Gürtel enger zu schnallen hatte. Früher wurde dabei alles vertilgt, was die Speisekammer nach einem langen Winter noch übrig gelassen hatte – also Süßes und Fettiges, weil sich diese Dinge am längsten lagern lassen. Und auf diese beiden Eigenheiten brechen auch viele traditionelle Karnevalsrezepte herunter. 

Krapfen und Berliner

Und was ist wohl süßer und fettiger, als ein Gebäckstück, das nicht nur viel Zucker, Konfitüre und Butter enthält, sondern auch noch in siedendem Öl ausgebacken wird?

Ob man sie nun Berliner oder Krapfen oder gar Pfannkuchen nennt, ist nur eine regionale Eigenheit. Wichtiger ist, dass gute Berliner eine sehr schnell herzustellende Köstlichkeit sind. Traditionell werden sie in den meisten Familien beim aufwärmenden Kaffee nach dem Umzug vertilgt.

Dicke Bohnen mit Schweinebauch und Sauerkraut
Sie heißen Pferde- oder Sau-, Puff- oder eben Dicke Bohnen. Hinter all den Namen verbirgt sich die gleiche Hülsenfrucht. Einst war sie eines der wichtigsten Nahrungsmittel, weil die Pflanze sehr genügsam und der Ertrag hoch war. Zusammen mit Schweinebauch und selbstgemachtem Sauerkraut war sie der Garant für eine sehr üppige Suppe und als Proteinlieferant heißbegehrt. Wer übrigens über den kölschen Begriff „Soore Kappes“ stolpert, muss nicht lange rätseln, dahinter verbirgt sich „saurer Kohl“, eben Sauerkraut.

Berliner müssen bei mindestens 175°C frittiert werden. Darunter saugen sie sich nur mit dem Öl voll und werden matschig.

Erbsensuppe
Ein Hoch auf die Erbse. Denn obwohl im Hochsommer geerntet, kann sie sehr lange gelagert werden – dazu verwendete man früher sogenannte Schalerbsen (gibt’s nach wie vor als Saatgut). Die werden einfach am Strauch belassen, bis die Hülsen verdorrt sind. So naturgetrocknet überdauern die Erbsen Monate oder sogar Jahre. Das Geheimnis der Trocknung zeigt sich auch in der Zubereitung einer „echten“ Erbsensuppe, die beginnt nämlich damit, die „Erwes“ zu wässern, ihnen somit Volumen zu verleihen und sie weich zu bekommen – und nach dem Karnevalszug wärmt eine solche Suppe die Narrengesellschaft mächtig und ist mit viel fettem Speck auch eine tolle Alkohol-Grundlage.  

„Echte“ Karnevals-Erbsensuppe macht man mit Trockenerbsen. Doch es funktioniert auch mit der frischen Supermarkt-Variante.

Fitschbunne
In früheren Zeiten war es ein großes Problem, Gemüse so haltbar zu machen, dass man es auch noch am Winterende genießen konnte. Vor dem Einkochen gab es nur Trocknen oder Salzen. Aus dieser Tatsache heraus resultiert ein Gericht, das im rheinischen Bereich als klassisches Karnevals-Menü bekannt und beliebt ist, „Fitschbunne“ oder Saure Bohnen  mit Speck. Die Bohnen hatten den Winter gesalzen in einem Fass verbracht und waren, weil sich dabei Milchsäure bildete, säuerlich vergoren. Dazu Speck, der wegen seines Fett-Anteils ebenfalls lange haltbar blieb und ein paar übriggebliebene Kartoffeln und das Rosenmontags-Dinner stand.

2. Fastnacht - die internationalen Speisen

Gut, dass Karneval auch in vielen anderen Ländern gefeiert wird. Denn dadurch entstanden auch gänzlich andere Rezeptideen, von denen wir drei nicht vorenthalten möchten.

Martedi grasso – der italienische Nudel-Dienstag
Dass Karneval schon ab Schwerdonnerstag zelebriert wird, ist eine der Eigenheiten im deutschsprachigen Raum. In vielen anderen Ländern ist der „Fette Dienstag“, der Veilchendienstag, der große Tag.

So auch in Italien. Und neben den Chiacchiere, einer Art verkleinerter Berliner, sind es dort vor allem Nudeln, die auf den Tisch kommen. Wer es besonders traditionell will, macht eine gewichtige Martedi-Grasso-Lasagne. Das Schöne daran: falsch machen kann man nichts, denn diese Karnevals-Lasagne hat von Haushalt zu Haushalt ein etwas anderes Rezept und so lange Ricotta und Mozzarella integriert sind, sind alle Variationen erlaubt.

Die Farben sind beim King Cake super wichtig und können durch farbigen Streuzucker dargestellt werden.

King Cake, New Orleans auf der Zunge
Am Südzipfel des US-Staates Louisiana,  wo französische, kreolische und amerikanische Kultur sich zu einem aufregenden Mix verquirlten, wird Mardi Gras besonders legendär gefeiert. Aber: durch die vielfältigen Einflüsse gibt es hier praktisch keine regional-übergreifenden Karnevals-Rezepte. Mit einer schwergewichtigen Ausnahme, dem King Cake.

Was als trockener französischer Hefezopf begann, ist heute eine in drei Farben schimmernde Köstlichkeit, hinter deren Kolorierung eine Bedeutung steht:

  • Lila steht für Gerechtigkeit
  • Grün für Glaube
  • Gold für Macht

Zwar gibt es sehr ausführliche Rezepte, aber nur in US-Küchenmaßen. Da ist Umrechnen angesagt (gerundet):

  • 1 Cup: 236ml
  • 1 Ounce/oz: 28g
  • 1 Fluid Ounce/fl.oz. 28ml
  • 350°F: 180°C

King Cake ist kein ganz einfaches Rezept, aber sehr lecker und dabei eine exotische Abwechslung.

Churrascarias-Spieße wie in Rio
Karneval in Rio. Als Deutscher bekommt man davon vor allem die Umzüge im Sambodrom mit – und natürlich die atemberaubenden Kostüme. Das Kulinarische gerät bei so viel geballter Lebenslust in den Hintergrund. Doch das hat einen Grund: Wo bei uns der Karneval kurz vor dem Frühling steht, liegt er auf der Südhalbkugel am Ende des Sommers, wenn die Speisekammern prall gefüllt sind.  

Daher gab es dort nie eine so ausgeprägte „jetzt nochmal schlemmen“-Kultur wie hier. Was die Brasilianer an Karneval aber gerne tun, ist „brasilianisch“ Grillen, also auf offener Flamme. Und da vor allem die legendären Churrasco-Fleischspieße. Ein saftig marinierter Mix aus Huhn, Trockenwurst, Rind und Schwein und nicht nur wegen der Zubereitungsart eines der feurigsten Rezepte dieses Artikels.

3. Fastelovend - die collsten schlemmer-mottoparty-ideen

Dem einen oder anderen dürfte jetzt schon der Magen knurren. Gut so, denn nun gehen wir einen Schritt weiter und setzen die Rezepte noch mit dazu passenden Mottoparties ins rechte Licht.

Grill an, Brings aufdrehen: Die Beachparty im Spätwinter
Entlang des Rheins sieht man vor Karneval immer wieder einen Begriff auf Schildern, die für Faschingspartys werben: Beach. Kein Wunder, denn auch nach einem vergleichsweise milden deutschen Winter denken doch viele mit Wehmut an sommerliche Strandgefilde zurück. Genau das lässt sich für eine Karnevalsparty nutzen – zu der man noch nicht mal die Wohnung schmutzig machen muss, denn es geht nach draußen. Dazu braucht man:

  • Sand – Wer keine Arbeit fürchtet, kippt die ganze Terrasse oder Garage voll (Plane unterlegen). Für ein etwas weniger ausgeprägtes Gefühl reicht aber auch ein Sandkasten
  • Typische „Tropen-Materialien“ also Bambusmatten, Palmblätter usw. Zusammen mit einigen Euro-Paletten lässt sich damit eine passende Bar zimmern, die man auch im „echten“ Sommer nochmal verwenden kann
  • Natürlich einen Grill samt Steaks und Würstchen. Und derjenige, der ihn bedient, sollte nüchtern bleiben.

Und dann gehört es zu all den speziellen Eigenheiten des winterlichen Grillens, dass Wärme eine Schlüsselfunktion einnimmt – etwa in Form von Heizpilzen oder Feuerkörben. Auf die Sitze gehören dicke Kissen und je nach Witterung sogar Isomatten. Ein Stapel Decken sollte für weibliche Gäste in knappen Kostümen vorrätig gehalten werden. Und Pappteller sind nicht nur wegen des nichtvorhandenen Reinigungsaufwands ein Muss, sondern weil darauf Speisen nicht so schnell auskühlen wie auf Porzellan.  Immer bedenken: Alkohol öffnet die Poren und sorgt dafür, dass einem blitzschnell kalt wird. Und man will ja nicht, dass die Gäste am nächsten Tag mit Triefnase herumlaufen.

Auch wenn der Grill elektrisch funktioniert, darf ein Feuerkorb beim Karnevals-Grillen als Wärmequelle nie fehlen.

Essen kann man auch verkleiden
Dass bei jeder Karnevalsparty die Gäste kostümiert auflaufen, ist normal. Aber warum sollte sich das nur auf Menschen beschränken? Denn immerhin lassen sich auch Speisen durchaus verkleiden:

Schon mit sehr wenig Arbeit lässt sich immens viel erreichen. Denn schließlich gilt auch an Fasching „das Auge isst mit“.

Cowboys, Indianer und echtes Western-Food
Bis vor wenigen Jahrzehnten gab es zumindest bei den Kinder-Kostümierungen nur eine Wahl: Cowboy oder Indianer. Und auch wenn heute noch unzählige andere Verkleidungen hinzukamen, ist „Western“ dennoch ein super Thema, um daraus eine Mottoparty zu stricken. Dazu braucht es:

  • Ein Lagerfeuer. Das geht im Feuerkorb oder drinnen in der elektrischen Variante mit Flackerlichtern
  • Eine Saloon-Schwingtür irgendwo, wo die Gäste durch müssen
  • „Gesucht“-Plakate. Die lassen sich mit heruntergeladenen Wildwest-Schriftarten und an den Rändern angebranntem Papier selbst herstellen.
  • Strohballen und Wagenräder

Und was gibt es da zu essen? Natürlich klassisches Cowboy-Food. Allerdings in der Variante, die man auch in Deutschland problemlos bekommt:

  • Chicken Wings und –Nuggets
  • Cowboy-Bohnen mit Speck à la Terrence Hill
  • Beef Jerky – nicht kaufen, sondern aus Rindsrouladen selbst machen
  • Spare Ribs in allen Varianten

Dazu noch auf YouTube eine passende Western-Playlist aussuchen und die Party kann beginnen.

Das Dschungelbuch und andere exotische Köstlichkeiten
Probier’s mal mit Gemütlichkeit. Kaum ein Motto passt besser zu den oftmals nasskalten Karnevalstagen. Grundlage für diese Party ist natürlich, dass alle als (Dschungel-)Tier verkleidet auftreten oder zumindest menschliche Vertreter à la Tarzan oder Tropenhut-bewehrter Forscher. Tatsächlich ist das die vielleicht gesündeste Party-Variante, denn an Speisen sind vor allem Früchte erlaubt – natürlich gerne auch in Form eines süßen Punsches.

Und bei der Deko geht alles, Hauptsache es ist grün. Dazu muss man nicht zwingend Pflanzenbesitzer sein, mit grünem Bastelkarton und Sisal-Seil lassen sich Blätter und Lianen nachmachen.  Und wer das Dschungelfeeling komplettieren möchte, spielt im Hintergrund einen Dschungelgeräusch-Mix ab.

Schlemmen und verkleiden wie in der Steinzeit
Man kann es aufwendig machen wie bei den Feuersteins oder etwas realistischer, doch die närrische Zeit zur Steinzeit umzudeklarieren, ist ein tolles Party-Motto. Und günstig obendrein, denn passende Kleider sind binnen Minuten genäht – und wenn selbst das zu schwer ist, kann man auch immer noch ein großes Fake-Fell zum Riesenponcho machen.

Und was aß man in der Steinzeit? Zumindest mehr, als die gleichnamige Diätvariante oft Glauben macht. Mit Sprossen, Nüssen und vor allem Fisch und (Wild-)Fleisch macht man nichts falsch. Passend sind einfache Rezepte, etwa der über dem offenen Feuer gebratene Stockfisch.

Und in Sachen Alkohol wäre bei scharfer Steinzeit-Definition Bier zwar verboten, weil das erst einige Jahrtausende später erfunden wurde (wegen der Hefe). Was aber definitiv geht, ist Met, also ein Getränk aus Honig. Eilige können den in den meisten gutsortierten Getränkemärkten kaufen. Mit einigen Monaten Vorlaufzeit kann man ihn allerdings auch selbst brauen.

Jo mei, mit Hax’n und Dirndl zum Partyspaß
Eigentlich hat vor allem das südliche Bayern eine Karnevalstradition, die sich erheblich vom bierseligen Fasching der Rhein-Region unterscheidet. Da aber solche regionalen Eigenheiten immer mehr verschwimmen, ist es heute durchaus passend, eine echte Bayern-Fete auf die Beine zu stellen. Die Kostüme sind, klar, Dirndl und Lederhose, das bayerische Bier gibt’s beim Getränkehändler. Eines sollte man aber selbst machen, die Hax’n, natürlich passend mit Sauerkraut wie es sich gehört. So ausgerüstet darf auch um „Elf Uhr Elf“ guten Mutes „O‘zapft is“ gerufen werden.

4. Trink doch eene mit - Leckere Faschings-cocktails

Natürlich, Schlemmen ist an Fasching ein zentrales Thema. Aber Alkohol gehört eben auch dazu. Doch warum sollte man sich mit Pils & Mini-Schnäpsen abgeben, wenn man auch noch zur Party (oder zumindest zum Kostüm) passende Cocktails kredenzen könnte? Wir hätten da einige Vorschläge.

Rum für Piraten
Holzbein, Haken, Steinschlosspistole und natürlich Rum. Kein Piratenkostüm ist ohne den Schnaps aus Zuckerrohr komplett. In der einfachsten Variante als „Cuba Libre“, also 1/3 weißer Rum, 2/3 Cola und ein ordentlicher Schuss Limettensaft.

Doch es geht auch etwas aufwendiger:

  • Klassischer Seemannsdrink ist Grog: 50ml braunen Rum mit einer Zitronenscheibe, 2 Zuckerwürfeln und etwas Zimt in ein Glas geben und mit kochendem Wasser auffüllen.
  • Black Pearl ist ein Cocktail aus 40ml braunem Rum, 1TL Branntwein, 2TL Ananassaft auf Crushed Ice.
  • Daiquiris sind moderne Cocktails aus 50ml weißem Rum, 30ml Limettensaft und 20ml Zuckersirup

Vorsicht: Daiquiris sehen harmlos aus und schmecken wie Limo, haben aber enormes Kater-Potenzial in sich.

Dschungelfieber für Balus und Tarzane
Dass es im Dschungel fruchtig zugeht, ist klar. Und genau dieser Tatsache trägt der Dschungelfieber-Cocktail Rechnung. Dazu braucht man 80ml Ananassaft, 40ml Orangensaft (kein Nektar), 20ml Limettensaft und 20ml Blue Curaçao. Die Zutaten mischt man in einem Shaker und garniert sie mit Ananas, Cocktailkirschen und Orangenscheiben – ein giftig-grünes Dschungelvergnügen.

Blutiges für Vampire und Karnevals-Mediziner
Ob nur als Spontan-Kostüm mit übergeworfenem Arztkittel, in voller OP-Ausstattung oder als spitzzahniger Vampir: Blut passt an Karneval zu so manchem Kostüm. Gut, dass die Cocktailwelt dazu auch einen namentlich passenden Drink kennt, die Bloody Mary.

Dazu braucht es 45ml Wodka. Dieser wird mit 7,5ml Zitronensaft, 120ml Tomatensaft, einem Viertel Teelöffel Worcestersoße und einem halben Teelöffel Tabasco vermischt. Abgeschmeckt wird mit Salz und Pfeffer, kräftig geschüttelt und in ein Glas gegeben. Kann auch vom „Doktor“ per Spritze in den Mund appliziert werden.

Blue Horizon über Schlumpfhausen
Sich als Schlumpf oder Schlumpfine zu verkleiden, ist ob der Einfachheit des Kostüms sehr beliebt. Etwas komplexer ist der dazu passende Drink, der aber wegen seiner haargenau „schlumpfblauen“ Farbe einfach nicht fehlen darf.

Zunächst wird eine ganze Orange in ihre Stücke geteilt. Diese werden zusammen mit einem Spritzer Orangenlikör via Mixer oder Stabmixer verquirlt und in ein Glas geschüttet. In einem Shaker nun 30ml Blue Curaçao, 10ml Zuckersirup, 30ml Sahne und drei Eiswürfel vermischen und gut schütteln und dann auf den Orangen-Mix gießen. Weil diese Flüssigkeit leichter ist, entsteht ein farblich scharf getrennter Drink, der erst beim Konsumieren zusammenfließt.

Katzenjammer bekämpft man am besten schon im Ansatz, indem man beim Feiern genügend Wasser trinkt.

5. tipps gegen den kater

Die Party ist vorbei. Und wie jedes Jahr kommt spätestens am nächsten Morgen der große Katzenjammer, wenn Kopf, Ohren und Knochen so richtig schmerzen. Doch das muss nicht sein, wenn man sich schon während der Party und auch danach an einige simple Grundlagen hält.

  • Vor dem Trinken viel Fettiges essen. Das verlangsamt die Alkoholaufnahme über Magen und Darm enorm
  • Kater entsteht durch Flüssigkeitsmangel. Alkohol entzieht Flüssigkeit, weil er dafür sorgt, dass man pro Getränk öfters zur Toilette muss, als bei alkoholfreien Drinks. Ergo: nach jedem alkoholischen Getränk ein kleines Glas Wasser konsumieren´
  • Vor dem Zubettgehen eine Mineralwasserflasche mit einem Teelöffel Kochsalz versetzen und so viel davon trinken wie nur möglich.
  • Am besten nur an eine Getränkeform halten. Also entweder nur Bier oder nur den einen Cocktail.

Übrigens: Die oft kolportierte Variante des „Konter-Biers“ am nächsten Morgen funktioniert nicht wegen dem Bier an sich, sondern nur dem enthaltenen Wasser. Das kann man durch ein Glas O-Saft besser haben. Auf den Kaffee sollte man allerdings ebenfalls verzichten – der entwässert auch.

Zusammenfassung und fazit

Karneval ist die große Sause und warum dieses Jahr nicht mal so feiern, wie es ursprünglich gedacht war? Als richtiges Schlemmerpaket voller köstlicher Leckereien. Man muss es ja nicht übertreiben und außerdem hat man dann wenigstens einen echten Grund, zumindest ein wenig bei der Fastenzeit mitzumachen.






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