Menu Rezeptname, Zutat, Suchbegriff...
Abmelden / Willkommen
Newsletter

Hobbyköche im Umbruch: Diese Optionen gibt es heute

Ob ein eigener Foodblog, die private Organisation eines perfekten Dinners oder die Teilnahme an einer Koch-Show. Die Szene der Hobby-Köche ist heute vielfältiger denn je.

Essen gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen

Essen gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen

Doch längst geht es nicht mehr nur darum, den Hunger zu stillen. Bei der Essenszubereitung stellt sich bereits die entscheidende Frage, welcher Kochmanier ihr nacheifert. Dabei ist der vegetarische oder vegane Kochstil schon längst zu etwas Gewöhnlichem geworden. Die Paleo-Variante, bei der eine Rückbesinnung auf ursprüngliche Lebensmittel und deren Zubereitung erfolgt, ist aktuell gerade groß im Rennen. Die Slow Food Bewegung fordert mehr Zeit für die Essenszubereitung und den Verzehr ein.

Neben den reinen Kochstilen haben sind mittlerweile auch durchaus ungewöhnliche Formen des Kochfaibles etabliert, die sich jedoch alle ums Thema Essen drehen. Welche alternativen Formen es gibt, um die Passion fürs Kochen auszuleben, verrät dieser Beitrag.

Hobbyköche gehen online und kommunizieren via foodblog

Dieser Blogger Survey hilft dabei, die Szene der Foodblogger zu umreißen. Dabei zeigte sich bereits bei der 2015 veröffentlichten Studie: Foodblogger sind keineswegs Newcomer. Sie haben bereits zum Zeitpunkt der Befragung vier Jahre Bloggertum hinter sich. In erster Linie steht der Spaß am Bloggen im Vordergrund, und weit weniger die Idee, mit dem Blog Geld zu verdienen. 60 Prozent der Blogger gaben an, gar kein Einkommen zu generieren. 25 Prozent verzeichneten zumindest Einnahmen zwischen 100 und 500 Euro. Unternehmenskooperationen sind fester Bestandteil eines Foodblogs, ebenso die Pflege eines Social Media Accounts, um die Reichweite des Blogs zu steigern und sich mit Kollegen derselben Branche auszutauschen.

Der „typische“ Foodblogger ist zu 80 Prozent weiblich, 35 Jahre jung (42 Prozent zwischen 31 und 40 Jahre), festangestellt oder mit dem Studium beschäftigt. Eine berufliche Parallele wird deutlich: Viele arbeiten in der Gastronomie oder im Marketing. Wer bereits mitten im Berufsleben steht, hat eine abgeschlossene Ausbildung oder einen Studienabschluss.

Ein Best-Practice-Beispiel aus der Foodblogger-Szene ist Franzi Arendt. Sie ist eher zufällig zum eigenen Blog gekommen, wie sie im Interview beschreibt: „Ich habe mich 2015 entschlossen abzunehmen. Ich hatte keine Lust mir immer die gesunden Rezepte aufzuschreiben und auszudrucken. So wollte ich (eigentlich nur für mich) online ein Rezeptbuch haben. Auf einmal kamen Reaktionen und es motivierte mich auch dran zu bleiben. Also entstand ein richtiger Foodblog, in dem ich mich mit Fitnessrezepten und Tipps beschäftige. Also bin ich da irgendwie so hineingerutscht und mache es seitdem mit viel Herzblut.“ Weiterhin verrät sie, dass auch sie zu den Foodbloggern mit Festanstellung gehört und, dass der Spaß an der Sache ihre Hauptmotivation ist.

Das perfekte Dinner - in der privaten Version?

Aus dem Fernsehen kennt es bestimmt jeder: Seit dem Jahr 2006 wird die Show auf Vox ausgestrahlt, das Prinzip des „Perfekten Dinners“ ist dabei immer gleich. An jedem Tag der Woche speist eine fünfköpfige Gruppe bei einem Teilnehmer der Wochen-Doku. Zu kreieren sind Vorspeise, Hauptgang, Nachspeise sowie ein unterhaltendes Programm, das das Dinner zum perfekten Dinner macht. Mit einem Marktanteil zwischen vier und fünf Prozent (laut Quotenmeter) gibt es regelmäßig viele Fans, die sehen wollen, was gekocht und wie gewohnt wird. Wer diesen privaten Striptease nicht auf den Fernseher projizieren möchte, wohl aber dem Kochen erlegen ist, kann das perfekte Dinner auch in der privaten Variante imitieren.

So funktioniert’s: Die teilnehmenden Hobbyköche (oder Paare) vereinbaren, wann bei wem gekocht wird. Wer möchte, kann bei den Spielregeln unendlich viele Variationen einbauen. So gibt es die Option, dass nur ein Gang vom Gastgeber selbst kreiert wird. Vor- und Nachspeise werden jeweils von den Gästen mitgebracht. Auch bringt ein Koch-Motto oder die Festlegung auf bestimmte (exotische) Lebensmittel neuen Schwung in das private Kochvergnügen.

Kräfte messen bei einer Koch-show

Wer sich als Profi- oder Hobbykoch einen Namen machen möchte, sucht die Öffentlichkeit – und findet sie in einer der zahlreichen Kochshows. Das Format „The Taste“ startete bereits im Jahr 2013. Gecoacht von Starköchen wie Alexander Herrmann, Cornelia Poletto, Frank Rosin und Roland Trettl siegen die Teilnehmer nach nervenaufreibenden Vorkochen mit Spezialeffekt, denn: Das, was gekocht wurde, muss auf einen Löffel passen.

„Das große Backen“ ist das Pendant, bei dem vor allem Rührgerät und Backofen zum Einsatz kommen. Bis dato stand Enie van de Meiklokjes als Moderatorin vor der Kamera, die bei „Sweet & Easy“ selbst Backtipps via Fernsehformat verbreitet. Ihre Nachfolgerin ist Annika Lau.

Neben dem Koch- oder Back-Battle gibt es auch die klassischen Koch-Ratgeber, die Jamie Oliver und andere via TV publizieren. Gekocht wird dabei meist unter einem bestimmten Motto oder für eine Gruppe mit bestimmten Ess-Vorlieben.

 

 

Abbildung 1: pixabay.com © 089photoshootings (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © Engin_Akyurt (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © neshom (CC0 Public Domain)

Abbildung 4: pixabay.com © marvorel (CC0 Public Domain)

 

Weitere Artikel hier!



Tricks & Tipps vom Profikoch?

Knackig und frisch: so kocht ihr grünes Gemüse richtig!

In diesem Video zeigen wir euch, wie grünes Gemüse auch nach dem Kochen noch knackig und frisch ist!

Diesen Artikel kommentieren

18 Healthy Vorsätze, mit denen es uns 2019 wirklich besser gehen wird Italienische Spezialitäten: Typische Weihnachtsgerichte in "Bella Italia"