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Jamie Oliver & Co – Warum STARKÖCHE die Rockstars des 21. Jahrhunderts sind

Kochshows findet man inzwischen in den verschiedensten Varianten. Kochduelle, Talkshows, Shows, in denen eine Jury bestimmt, ob ein Rezept gelungen ist, Reality-Kochshows ... Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Kochshows findet man inzwischen in den verschiedensten Varianten. Kochduelle, Talkshows, Shows, in denen eine Jury bestimmt, ob ein Rezept gelungen ist, Reality-Kochshows ... Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Viele der Chefs, die in diesen Sendungen den Kochlöffel schwingen, sind inzwischen zu Stars geworden. Jamie Oliver ist international bekannt und gefeiert und die Martha Stewart Show ist wohl am besten für ihre Rezepte bekannt. Aber warum sind sie so beliebt? Was macht ihren Reiz aus?

Kochshows sind nichts neues. Es gibt sie schon lange und sie waren von Anfang an beliebt. Die allererste deutsche Kochsendung wurde zur besten Sendezeit am Freitagabend ausgestrahlt, auch wenn sie schon nach einigen Jahren nicht mehr alle 2 Wochen, sondern nur mehr monatlich gezeigt wurde. Ab 1953 war Clemens Wilmenrod, der die gefüllte Erdbeere, den mit Schinken und Ananas belegten Toast Hawaii und Arabisches Reiterfleisch erfand, jeweils 15 Minuten lang auf dem NWDR zu sehen. Er war auch angeblich dafür verantwortlich, dass Pute zum traditionellen Weihnachtsbraten in Deutschland wurde. Sein Einfluss war also nicht zu leugnen. Dennoch hat sich die Popularität dieser Shows im letzten Jahrzehnt enorm gesteigert – und die Köche sind zu Rockstars geworden.

A massive Thank you to @stephenmiron and the @claridgeshotel team last night for the special dinner collaboration, what a great team, Big respect as ever to @chefpool @robbinholm what a wonderfully night....thank you chef @chefmnail @adam.peirson

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Moderne Kochshows sind entertainment pur

Neben der Tatsache, dass Menschen zu Hause kochen lernen und dadurch ihre Familie und Freunde beeindrucken können, ist es wohl der Unterhaltungswert, der die modernen Sendungen so erfolgreich macht.

Die live Tour von Jamie Oliver im Jahr 2001, die durch verschiedene Länder ging, war restlos ausverkauft und seine Tour im Jahr 2006 durch Australien wurde von vielen gelobt. Auf beiden Touren überraschte er das Publikum, indem er ein Lied sang und dazu trommelte. Auch in Amerika boomen Kochshows. Die erste Folge des Reality-Kochduells Rachael vs. Guy: Celebrity Cook-Off mit Rachael Ray und Guy Fieri zog 3,5 Millionen Zuschauer an und war die drittbeliebteste Show im Kabelfernsehen in den USA an diesem Abend. In Südkorea sind Kochshows ein wichtiger Bestandteil des Fernsehprogramms geworden. Der südkoreanische Star Choi Hyun Seok zieht auch regelmäßig viele weibliche Fans an, wenn er Autogramme gibt.

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Der reiz der sendungen geht weit über das fernsehen hinaus

Stars wie Jamie Oliver, Rachael Ray oder Choi Hyun Seok haben verstanden, worum es bei Kochshows eigentlich geht: um Unterhaltung. Daher ist es kaum verwunderlich, dass es inzwischen noch andere Unterhaltungsmöglichkeiten gibt, die mit Kochen zu tun haben. Neben Rezepteapps und Kochhörbüchern – ja, die gibt es! – gibt es sogar eine ganze Reihe von Videospielen zum Thema.

Der TV-Starkoch Gordon Ramsay hat sein eigenes Videospiel herausgebracht. Bei Ramsay Dash können Spieler ihr eigenes Kochimperium aufbauen, sich gegen Freunde im Kochduell messen und sich von Gordon Ramsay beim Kochen Unterstützung holen. Das Minispiel Cooking Mama für Nintendo DS und iOS wurde ausgezeichnet und hat bereits mehrere Nachfolgespiele herausgebracht, darunter auch welche für Wii.

Realistischere Grafiken – Cooking Mama erinnert eher an einen Anime – besitzt das Spiel Cook or Be Cooked. Hier werden mithilfe der Wii-Steuerung Lebensmittel gekocht, geschnitten und in der Pfanne gewendet. Allerdings hat das Spiel nur mäßige Bewertungen erhalten. Der wichtigste Grund dafür war die fehlende Unterhaltung im Spiel. Kochsendungen sind sogar in der Welt der Casinospiele angekommen. Beim Automatenspiel Belissimo von einem der größten Spielehersteller, Microgaming, dreht sich alles um die italienische Küche. Die Wildcard ist der Koch, das auffälligste Symbol von allen. Spieler können sich auch auf eine Belohnung freuen, denn der Jackpot im Spiel beträgt bis zu 25.000 Dollar. Zwar nicht mit Gewinnen, aber mit genauso viel Unterhaltungswert kann das Sammelkartenspiel Apron of Magic aus Japan punkten – zumindest bei Hello Kitty-Fans. Es gibt mehrere Varianten vom Spiel, von denen einige Hello Kitty zum Thema haben. Bei Hello Kitty and the Apron of Magic Rhythm Cooking kochen Spieler zum Rhythmus der Musik, indem sie mit dem Finger im Takt auf den Bildschirm tippen müssen.

fotos von gerichten auf social media sind zum trend geworden

Somit werden Fans jedes Alters erreicht und auch auf Social Media und im Internet ist sogenannter Foodporn - besonders gut aussehendes Essen - groß im Kommen. Instagram ist eine Goldgrube für alle diejenigen, die Bilder von gutem Essen lieben und neue Rezepte suchen. Restaurants zeigen ihre üppigen Gerichte, Bäckereien versuchen mit ihren Backkünsten zu beeindrucken. Jamie Oliver unterhält dort seine 6,1 Millionen Abonnenten mit bunten Gerichten und der deutsche Fernsehkoch Christian Henze zeigt gesund aussehende Tapas-Kreationen mit frischen Tomaten und hübsch angerichtete Blaubeer-Pfannkuchen neben anderen Speisen. Auf Facebook ist es für Nutzer zum Trend geworden, eigene Kreationen zu fotografieren. Das Wort Foodporn fällt auch hier hin und wieder und hat sich als allgemein akzeptierter Begriff durchgesetzt.

Es gibt also Grund genug, weshalb Kochsendungen und ihre Stars derart ins Rampenlicht gerückt sind. Sie gehören inzwischen fest zur Entertainmentwelt dazu. Inzwischen werden sogar lieber Kochsendungen angesehen, als selbst gekocht wird. Bei einer englischen Umfrage sagten mehr als die Hälfte der 2.000 Befragten, dass sie lieber eine Kochsendung oder Koch-Bilder im Internet ansehen würden, statt selber zu kochen. Na dann kann das nächste Kochduell ja kommen!

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