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Mit dem Hund draußen unterwegs: Tipps für entspannte Ausflüge in Feld und Wald

Ein Spaziergang ist eine tolle Möglichkeit, die Beziehung mit dem eigenen Hund zu vertiefen und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen. Zu jeder Jahreszeit gibt es in der Natur für Mensch und Tier Interessantes zu entdecken. Die frische Luft und die Bewegung tun beiden gut und sorgen für körperlichen und mentalen Ausgleich.

Ein Spaziergang...

Ein Spaziergang...

...ist eine tolle Möglichkeit, die Beziehung mit dem eigenen Hund zu vertiefen und gemeinsame Erlebnisse zu schaffen. Zu jeder Jahreszeit gibt es in der Natur für Mensch und Tier Interessantes zu entdecken. Die frische Luft und die Bewegung tun beiden gut und sorgen für körperlichen und mentalen Ausgleich.

Wer selbst gerne aktiv ist, kann mit einem Hund tolle Stunden in der Natur verbringen. Jede Rasse bringt ganz eigene Merkmale mit und eignen sich für unterschiedliche Ausflüge. Wir zeigen, auf was es dabei ankommt und welche Herausforderungen die Streifzüge ins Grüne mit sich bringen.

Gute erziehung ist das a und o

Oberste Gebote bei der Hundeerziehung sind Ruhe und Geduld. Die Erziehung sollte so früh wie möglich beginnen, damit er sich unerwünschtes Verhalten gar nicht erst angewöhnt. Wenn mit dem Tier eine gute Verbindung besteht und es auf die Bezugspersonen hört, macht der gemeinsame Ausflug ins Grüne richtig Spaß.

Selbstgemachte Leckerlis als Belohnung können hier die Erziehung positiv unterstützen. Sie sind oft gesünder als fertige Hundesnacks aus dem Handel. Auch wenn das Verhalten vieler Hunde in ihrer Rassenzugehörigkeit begründet liegt, haben sich allgemeingültige Regeln bewährt.

 

  • Aufmerksamkeit schenken: Wer mit dem Hund einen Spaziergang macht, hat die Aufgabe, sich währenddessen auch wirklich mit seinem Hund auseinanderzusetzen und diesen sinnvoll zu beschäftigen. Ansonsten orientiert sich der Hund an seiner Umwelt und sucht sich seine eigene Beschäftigung, indem er beispielsweise anderen Tieren hinterherjagt oder unliebsame Gegenstände beschnuppert.
  • Konsequentes Handeln ist wichtig, damit der Hund weiß woran er ist. Wird ein bestimmtes Verhalten mal toleriert und mal sanktioniert, wird sich der Hund keinen Reim darauf machen können, wie er sich in bestimmten Situationen zu verhalten hat.
  • Richtige Kommunikation beginnt mit der Stimme. Wer das Verhalten des Vierbeines beanstandet, der sollte auch unzufrieden klingen. Befehle sollten immer mit einer entschlossenen Stimme artikuliert werden. Es ist wichtig, dass Hundehalter dabei ihre Stimmfarbe und Tonhöhe konsequent beibehalten und dem Tier falsches Verhalten stets unmittelbar begreiflich machen.
  • Eine Frage der Geduld: Ein Hund wird nach nur einem Ausflug nicht gelernt haben, wie er sich in bestimmten Situationen zu verhalten hat. Der Hund braucht Zeit damit sich das Gelernte verfestigt. Daher sollte man die Verhaltensübungen nur Schritt für Schritt vorantreiben, um das Tier nicht zu überfordern.

 

Wer dennoch keine Fortschritte bei der Erziehung seines Hundes erzielt, der kann entweder befreundete Hundehalter um Rat und Unterstützung bitten oder eine professionelle Hundeschule aufsuchen. Dort lernen Hund und Halter, wie man sich in gewissen Situationen zu verhalten hat, ob beim Freilaufen oder an der Leine.    

Freilauf oder leine?

Ob es sinnvoller ist einen Hund frei herumlaufen zu lassen oder doch lieber an der Leine zu führen, darüber gibt es verschiedene Ansichten. Beim Freilauf kann der Vierbeiner selbstverständlich einfacher seinem natürlichen Bewegungsdrang ausreichend nachkommen, er kann das Tempo leichter variieren und mit anderen freilaufenden Hunden spielen. Doch die Grundvoraussetzung hierfür ist, dass der Hund gehorcht, sobald man nach ihm ruft.

Außerdem gilt vielerorts die gesetzliche Leinenpflicht die den Freilauf untersagt. Daher sollte man den Hund nur in gekennzeichneten Gebieten wie Hundewiesen und -Spielplätzen freilaufen lassen. Wer selbst beim Spaziergang aktiv sein möchte, ist umso mehr darauf angewiesen, dass der Hund gut an der Leine mitläuft oder ohne Leine aufs Wort hört. Dann ist auch ein Ausflug mit dem Rad möglich. Manche nehmen ihren Vierbeiner auch gerne mit zu einer Joggingrunde mit. Wie man einen Hund Stück für Stück an die Leine gewöhnt, das erfahren sie hier.

verschiedene rassen sorgen für unterschiedliche herausforderungen

Jede Hunderasse hat spezifische Eigenschaften, die sich beim Spaziergang in Feldern und Wäldern bemerkbar machen können. Hundehalter sollten sich daher genaustens mit den Charakteristika der Rasse vertraut machen und diese Eigenschaften bei der Erziehung berücksichtigen. Zudem sollte bei der Anschaffung eines Hundes der eigene Lebensstil beachtet werden. Wer viel Sport treibt, kann mit einem aktiven und ausdauernden Vierbeiner viele schöne Stunden verbringen. Für eine Familie mit Kindern eignet sich hingegen eine verspielte Rasse, die unkompliziert ist und beispielsweise gerne neue Tricks lernt. Vier Beispiele veranschaulichen, welche großen Unterschiede es gibt.

Irish Terrier: Ausgeprägter Jagdtrieb

Das kleine Energiebündel gilt als furchtloser Jäger mit starkem Beutetrieb, daher sollte er bei Ausflügen in die Natur im Zweifel besser angeleint werden, damit er sich und andere Tiere nicht in Gefahr bringt. Er wurde gezielt für die Jagd gezüchtet und sollte auch das Grundstück von unerwünschten Tieren wie Ratten und Mäusen freihalten.

Er ist seiner Familie treu ergeben, ist Kinderfreundlich und muss als wahres Energiebündel jedoch auch beschäftigt werden. Als Schoßhund wird es ihm langweilig. Damit er bei Ausflügen in die Natur nicht ungehindert seinem Jagdtrieb nachgeht ist eine gute Erziehung notwendig. Die Rasse gilt jedoch als sehr folgsam. Eine Beschäftigung durch Apportieren oder verschiedene andere Hundespiele halten ihn davon ab, das Weite zu suchen.

Labrador Retriever: Ausdauernder Läufer

Der arbeitsfreudige Labrador gilt als vergleichsweise leicht zu führen und möchte seinem Besitzer unbedingt gefallen, daher sollte man ihm auch beim Spaziergang immer die nötige Aufmerksamkeit schenken. Sie sind sehr gelehrig, deshalb können ihnen beispielsweise auch verschiedene Tricks beigebracht werden. Hier bieten sich in der Natur vielfältige Möglichkeiten, sich abwechslungsreich mit dem Tier auseinanderzusetzen.  

Bei dem familienfreundlichen Vierbeiner sucht man Eigenschaften wie Wach- oder Schutztrieb eher vergebens. Bei der Jagd wurde er eher für das Aufspüren des erlegten Wildes eingesetzt. Wichtig ist bei dieser Rasse, unbedingt für genügend Auslauf zu sorgen. Für wenig aktive Menschen ist der Labrador eher nicht geeignet. Sie toben sich gerne zusammen mit Kindern aus. Gut erzogen lassen sie sich etwa auch beim Radeln leicht an der Leine mitführen.  

Französische Bulldogge: Kurze Beine, ruhige Spaziergänge

Der folgsame und gelehrige Vierbeiner liebt gemütliche Spaziergänge in der Natur und braucht aufgrund seiner geringen Körpergröße weniger Auslauf als etwa ein Labrador. Auch wenn die Tiere etwas behäbig und gemütlich wirken, sollten sie jedoch trotzdem genügend Bewegung bekommen.

Da sie sehr verspielt und wissbegierig sind, können auch sie mit abwechslungsreichen Spielen bei Laune gehalten und zu körperlicher Aktivität motiviert werden. Die Herausforderung besteht oft darin, ihrem „Bulldoggenblick“ zu widerstehen und bei der Erziehung konsequent zu bleiben. Oft versuchen sie uns nämlich mit herzergreifenden Blicken weich zu klopfen, um ihren eigenen Willen durchzusetzen.

 

Ungarischer Vorstehhund: Ausgesprochen Kontaktfreudig

Der intelligente Jagd- und Familienhund, der offiziell Magyar Vizsla heißt, gilt als sehr unkompliziert, fordert jedoch jede Menge Aufmerksamkeit. Wird er nicht ausreichend beschäftigt, sucht er sich selbst den nötigen Ausgleich, was zu Problemen führen kann. Unerschrocken widmet er sich dann anderen Hundebekanntschaften oder wird quengelig.

Wer sich für diese Rasse entscheidet, sollte deshalb genügend Zeit übrighaben, um den Hund zu beschäftigen. Doch gerade hier zeigt sich auch der große Vorteil: Mit dem überaus gelehrigen Schüler lassen sich die verschiedensten Outdooraktivitäten zusammen erleben und er ist ein toller Begleiter bei Ausflügen in die Natur.

abwechslungsreiche spiele für den vierbeiner

Ein Hund kann das eigene Fitnessprogramm um viele spannende Punkte bereichern. Beim gemeinsamen Toben im Freien gerät man ganz automatisch außer Puste, hier steht der Spaß im Vordergrund.

Verschiedene Hundesportarten machen nicht nur den Vierbeinern Spaß, sondern fordern auch Herrchen und Frauchen. Beim Agility-Training wird beispielsweise zusammen mit dem Schützling ein Parcours durchquert. Und beim Dog Frisbee ist nicht nur die Geschicklichkeit der Fellnase gefragt. Für besonders aktive Hundehalter sind auch Turnierhundesportarten interessant.



 

 

 

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