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Vorweihnachtszeit wie bei Uroma: So wird dieser Advent Vintage-lecker

Kipferl und Co. stapeln sich im Supermarktregal heutzutage schon Ende September. „Last Christmas“ dudelt nicht nur im Radio auf Dauerschleife, sondern manche Sender wetteifern regelrecht um das frühestmögliche Abspielen. Und SMS-Emojis mit Nikolausmütze sind auch nur so semi-lustig. Wem der moderne Weihnachtsstress angesichts solcher Tatsachen einfach zu stressig, zu kapitalistisch, kurz: zu viel wird, der sollte sich unseren folgenden Artikel gut durchlesen. Dafür haben wir extra die große Zeitmaschine angeworfen und zeigen, wie man die Adventszeit nicht nur kulinarisch so gestalten kann, wie Uroma es vor über 100 Jahren ums Jahr 1900 herum tat.

Kipferl und Co....

Kipferl und Co....

...stapeln sich im Supermarktregal heutzutage schon Ende September. „Last Christmas“ dudelt nicht nur im Radio auf Dauerschleife, sondern manche Sender wetteifern regelrecht um das frühestmögliche Abspielen. Und SMS-Emojis mit Nikolausmütze sind auch nur so semi-lustig. Wem der moderne Weihnachtsstress angesichts solcher Tatsachen einfach zu stressig, zu kapitalistisch, kurz: zu viel wird, der sollte sich unseren folgenden Artikel gut durchlesen. Dafür haben wir extra die große Zeitmaschine angeworfen und zeigen, wie man die Adventszeit nicht nur kulinarisch so gestalten kann, wie Uroma es vor über 100 Jahren ums Jahr 1900 herum tat.

1. Was damals anders war

Viele haben so ein „dumpfes Gefühl“, dass heute die Vorweihnachtszeit ziemlich weit von ihren Wurzeln entfernt ist, können aber nicht genau auf die Einzelheiten deuten. Deshalb zeigen wir zunächst mal, wie es damals war. Damals,  zu Zeiten vorn Ur- oder sogar Ur-Uroma.

Konsum

Was nsls allererstes auffällt: Das ganze vorweihnachtliche Konsumverhalten war ein anderes. Ja, die Geschäfte warben zwar durchaus mit dem „Christfest“. Aber es begann nicht schon Anfang des Herbstes, sondern erst mit Beginn der eigentlichen Adventszeit. Und wenn Läden dekorierten, dann dem Zeitgeist entsprechend einfach: Ein paar Tannenzweige im Schaufenster, einige Nüsse, Kastanien – das war’s. Weder sah man damals Verkäufer mit Nikolausmützen herumrennen (der rot-weiße Rauschebart-Weihnachtsmann war damals sowieso in Europa unbekannt) noch gab es irgendwelche „X-Mas“-Sonderangebote. Und generell wurde viel, viel weniger für Geschenke ausgegeben. Besonders in armen Familien bekamen auch nur die Kinder etwas – und meist war auch das selbst gesammelt oder selbstgemacht.

Die einzige Ausnahme machten Spielzeughändler, die naturgemäß verstärkt um Käufer für Geschenke warben, was dazu führte, dass sich viele Kinder die Nasen an Schaufenstern plattdrückten, weil es dort Puppenstuben, aufziehbare Lokomotiven und Ähnliches zu bestaunen gab.

Mediale Beschallung

Egal welches Medium man heute in der Vorweihnachtszeit konsumiert, man kommt nicht um das Weihnachtsthema herum. 1900 war es ganz einfach: Radio und Fernseher gab es schlicht und ergreifend noch nicht, Zeitungen las auch längst nicht jedermann – und abseits von nüchternen Nachrichten war damals auch das große Feld, das wir heute als „Boulevard“ kennen und unter das weihnachtliche Themen fallen, ebenfalls stark unterentwickelt. Und Grammophone bzw. ihre walzenbetriebenen Vorgänger, die Phonographen, waren nur etwas für extrem reiche Haushalte.

Schon allein deshalb war in Durchschnittsfamilien die Adventszeit wesentlich stiller. Jedoch gab es mehr weihnachtliche Konzerte, meist von kirchennahen Organisationen.  

Das Familiäre

Auch unter der Prämisse, dass Normalbürger damals wesentlich länger arbeiteten – 1900 betrug die durchschnittliche Wochenarbeitszeit fast 61 Stunden, verteilt auf sechs Arbeitstage – war also schlicht und ergreifend viel weniger Raum für Vorweihnachtlichkeit vorhanden. Deshalb blieb es auch in den Familien.

In vielen Berichten aus jener Zeit liest man von den unglaublich gemütlichen Dämmerstunden, in denen es bereits zu dunkel war, um zu lesen, aber noch nicht dunkel genug, um das Entzünden der Petroleum-Lampen zu rechtfertigen (selbst in Berlin, Hauptstadt des Kaiserreichs, waren um 1914 erst fünf Prozent der Wohnungen elektrifiziert, 1900 waren es noch viel weniger)

In dieser Dämmerstunde saß die Familie meist in der Küche beisammen, das einzige Licht spendete das Feuer im Küchenherd. Und es wurden Geschichten erzählt, alte Märchen, aber eben auch Weihnachtsgeschichten. Im Ofen schmorte derweil ein heute fast vergessener Klassiker: die Bratäpfel.

Rezept: Bratäpfel

Bratäpfel waren damals vor allem in armen Familien eine gute Möglichkeit, den Hunger während der Dämmerstunde auf einfache Weise zu stillen – Abendessen gab es wegen der langen Arbeitszeiten oft erst gegen acht oder gar noch später.

4 Äpfel / 50g Butter / Rosinen / Nussmischung / 4 EL Zucker / ½ TL Zimt

Klassische Bratäpfel sind ein ziemlich einfaches Vergnügen: Äpfel waschen und das Kerngehäuse herausschneiden. Dann in eine Auflaufform setzen und in die entstandene Höhle im Apfel Butter, Rosinen, Gewürze und die Nüsse einfüllen. Mit Deckel bei etwa 200°C für 30-40 Minuten backen, bis die Schale runzelig geworden ist.

2. Das solltet ihr dieses Jahr vermeiden

Viel hat sich getan in diesen 117 Jahren. Und genau deshalb musst Du dich ein wenig anstrengen, damit die Adventszeit zumindest ein bisschen so wird, wie es damals war. Vor allem aber musst Du (etwas) Verzicht üben - auf allen Ebenen.

Die gekauften Leckereien

Heute gibt es ja wirklich alles an weihnachtlichen Schleckereien im Supermarkt zu kaufen und das bereits im Frühherbst. Doch wenn Du ein richtiges Vintage-Weihnachten willst, solltest Du dir die Sachen verkneifen. Ganz vieles, was heute Standard ist, gab es damals noch nicht. Der Schoko-Weihnachtsmann etwa, war damals keine Massenware, sondern aufwendigste und teure Konditoren-Handarbeit. Viele andere Dinge wurden indes von den Familien selbst gemacht.

Und vor allem: Die Weihnachtszeit und damit auch die Weihnachts-Leckereien-Zeit begann niemals vor dem ersten Advent. Keiner wäre auf die Idee gekommen, schon im Oktober Stollen zu backen oder anzubieten.

Die Armeen von Schokonikoläusen und sonstigem Naschwerk solltest Du für ein echtes Vintage-Weihnachten im Ladenregal lassen. 

Aufwändige Deko

Bei dem einen Nachbarn leuchtet jedes Fenster wie die Landebahn vom Frankfurter Flughafen bei Nebel. Beim nächsten arbeitet sich ein blinkender Nikolaus-Stoßtrupp samt Rentieren vom Vorgarten auf den Eingangsbereich vor. Und auch bei dir geht nichts ohne Kunststoff-Schneemänner, Hölzerne Rentier-Begrüßungskomitees vor der Haustüre und Kunstschnee-Sterne am Fenster. Doch wenn dein Advent wirklich Vintage sein soll, dann lässt Du die Deko-Kiste dieses Jahr im Keller – und zwar komplett. Außendeko kam in unseren Breiten sowieso erst in den 1980ern auf.

Innen musst Du auf Klassiker setzen:

  • Kerzen in Einmachgläsern
  • Hölzerne Weihnachtspyramiden
  • Hölzerne Figürchen

Unterm Strich beschränkte sich die Dekoration 1900 nur auf das, sowie den Adventskalender und den eigentlichen Tannenbaum.

Lichterketten, leuchtsterne und co.

Diese stark reduzierte Deko zieht sich natürlich auch auf die Beleuchtung. Und hier ist die Sachlage wirklich ganz einfach: Weg damit. Die erste elektrische Außenbeleuchtung wurde erst 1950 bei den Essener Lichtwochen gezeigt. Vorher gab es diesen Brauch schlicht und ergreifend nicht.

Falls Du jedoch nicht vollends auf Deko verzichten willst, dann setze ausschließlich auf Naturmaterialien: Holz, Jute, immergrüne Zweige usw.

Das Entwirren der Lichterketten kannst Du Dir dieses Jahr sparen - hat auch den Vorteil, dass Du so viel Strom sparst. 

Goodbye Mister santa claus

Wie schon erwähnt, ist Sänta Kloos, den wir heute mit dem Weihnachtsmann assoziieren, keine Figur, die es 1900 gab. Damals war Sankt Nikolaus noch ein echter Bischof – mit allem, was dazugehört. Für dich bedeutet das also, dass Du auch sämtliche Deko aus diesem Bereich aus der Wohnung verbannen solltest.

Kein adventssonntag vor dem fernseher

Ebenfalls verzichten solltest Du auf die, auf der Couch mit Weihnachtsfilmen vergammelten Sonntage. 1900 war das der einzige freie Tag, den man hatte – und der wurde im Kreis der Familie verbracht. Du musst nicht das dicke Märchenbuch hervorkramen und daraus vorlesen. Aber wie wäre es denn mit gemeinsamem Spielen, vielleicht einem Spaziergang in der spätherbstlichen Luft? Denn der macht zufällig auch richtigen Hunger auf einen Klassiker von 1900 und heute: Plätzchen.

Rezept: Plätzchen

Plätzchen haben eine sehr lange Tradition. Doch 1900 waren sie längst nicht so aufwändig wie heute. Vor allem für Anfänger hat das Vorteile, denn man kann sich an wenige Grundregeln und einfache Basis-Rezepte halten und dennoch voll ins Schwarze treffen.  Grundlage ist immer ein klassischer Mürbeteig, den man nach Belieben formt:

250g Mehl / 60g Zucker / 125g Butter (kalt) / 1 Ei / Prise Salz

Alle Zutaten, beginnend mit dem Mehl, in eine Schüssel geben und dann (hier darf gemogelt werden) mit Handrührgerät und Knethaken vermengen. Dann mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, ausrollen und mit Formen ausstechen. Nach Belieben mit Nüssen oder Rosinen dekorieren (Schokostreusel und Co. gab es damals noch nicht).

3. Her mit dem 1900 er weihnachts-feeling

Okay, im vorherigen Kapitel gab es für dich erst mal eine lange Verbotsliste. Doch lass dich nicht entmutigen, denn Du darfst ja dekorieren. Und außerdem gibt es noch andere, schönere Wege, um das damalige glückselige Weihnachts-Gefühl zu reproduzieren.

Der oldschool-adventskranz

1900 war der Adventskranz ein etabliertes Stück in der Vorweihnachtszeit. Und im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten hatte er auch nur noch vier Kerzen statt mehrerer (im 19. Jahrhundert war der Kranz gleichzeitig auch eine Art Adventskalender). Allerdings gab es damals weder „Adventswannen voll Deko-Sand und Perlen“, noch andere Dinge, die heute als Adventskranz durchgehen.

Basis war damals immer ein echter, gebundener Kranz aus immergrünen Ästen. Wenn Du es richtig oldschool haben willst, dann machst Du den einfach selbst.  

Ein klassischer Adventskranz ist kein Hexenwerk, vor allem, wenn man sich an die Maxime "Einfach und Naturmaterialien" hält. 

Weg mit Christmas-rock, hallo sängerknaben

Jetzt kommen wir zu einem echten Problem, denn so viele Chöre wie damals gibt es heute schlicht nicht mehr. Deshalb ist an diesem Punkt ein klein wenig Mogeln erlaubt. Du lässt also einfach sämtliche modernen Weihnachts-Musikträger verschwinden und konzentrierst dich auf die klassischen Chöre – auch als CD oder mp3.

  • Wiener Sängerknaben
  • Thomanerchor
  • Dresdner Kreuzchor
  • Mainzer Domchor
  • Münchner Chorbuben

Nicht wundern: Damals waren die Betonungen des Christlichen am Weihnachtsfest noch wesentlich stärker. Dementsprechend sind die „Classics“ auch vornehmlich bei Kirchenchören zu finden.

Uromas Adventkalender

Eigentlich gab es 1900 keinen „richtigen“ Adventskalender, sondern es wurde auf vielfältige Weise heruntergezählt.

  • Viele Haushalte malten einfach 24 Kreidestriche an einen Türrahmen, von denen täglich einer weggewischt wurde.
  • Katholiken hatten in der guten Stube eine Krippe mit 24 Strohhalmen
  • Protestanten hatten eine Adventskerze, die täglich bis zur nächsten Markierung herunterbrannte

Entweder du suchst dir davon eine aus, oder du bastelst dir die einfache Socken-Variante, falls Du nicht auf Süßes verzichten willst.

Richtige retro-weihnachtsmärkte

Weihnachtsmärkte gibt es in Deutschland mehrere tausend. Doch die meisten davon sind typische „Konsum-Märkte“ zwischen Glühwein und überteuertem Deko-Krimskrams. Allerdings gehen manche Städte auch den umgekehrten Weg und genau dort solltest Du hin pilgern. Das Stichwort lautet „Nostalgie-Weihnachtsmarkt“. Besonders hervorzuheben: Der Romantische Weihnachtsmarkt Anno 1900 in Dresden.

Der Schwibbogen

Den Schwibbogen kennst Du – das typisch-brückenförmige Gebilde auf der Fensterbank mit elektrischen Kerzen. Tatsächlich hat das eine sehr alte Tradition. Doch wenn Du auch einen dementsprechenden Retro-Schwibbogen willst, musst Du entweder hohe Summen für einen aus dem Erzgebirge ausgeben, oder aber die Laubsäge schwingen – und am besten jetzt schon loslegen, denn die Konstruktion dauert.

Weihnachtliche Geschichten

Vielleicht möchtest Du ja sogar die Tradition der Dämmerstunde wieder aufleben lassen. Und während die Bratäpfel im Ofen schmoren, könntest Du ein paar wirklich alte, oft regionale Weihnachtsgeschichten selbst lesen oder sie der Familie vorlesen. Oder du greifst den Klassiker schlechthin auf, die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens aus dem Jahr 1843.

da dreht sich selbst der tannenbaum

Übrigens kannst Du dich auch von deinem jetzigen Tannenbaumständer verabschieden (und du musst entweder auf echte Kerzen oder batteriebetriebene LEDs setzen) denn um 1900 war es der absolute Trend, Christbaumständer mit Spieluhr zu besitzen. Die wurden mit einem Schlüssel aufgezogen und ließen es nicht nur weihnachtlich klingen, sondern die Mechanik drehte den ganzen Baum um seine eigene Achse.

Rezept: lebkuchen & glühwein

Kerzenlicht erleuchtet den Raum, Du bist von den Weihnachtsgeschichten ganz besinnlich. Wie wäre es jetzt mit ein paar der leckersten Weihnachtskalorien?

Lebkuchen: 200g Zucker / 250g Mehl / 4 Eier / 1 TL Backpulver / Backoblaten / 1x Vanillezucker / 1 TL Zimt / 1 Messerspitze Nelken, Piment, Kardamom / 200g geriebene Mandeln / 50g Orangeat / 75g Zitronat / Zitronenschale

Die Zutaten in einer großen Schüssel mit dem Rührhaken vermengen, 24 Stunden durchziehen lassen und dann auf Backpapier zu einem gut daumendicken Teig ausrollen. Mit einem Glas, dessen Durchmesser zu den Oblaten passt, ausstechen und auf diese legen. Bei 175°C für 18-20 Minuten backen.

Glühwein: 1 Flasche trockener Rotwein / 1 Orange (in Scheiben schneiden) / 2 Zimtstangen / 3 Gewürznelken / 3 EL Honig / 1 Vanilleschote

Die Gewürze zusammen mit dem Wein in einen großen Topf geben und vorsichtig erhitzen. Achtung: Der Glühwein darf niemals kochen, deshalb lieber nur die unteren Leistungsstufen des Herdes wählen und mehr Zeit einplanen.

4. Tipps für das Weihnachtsfest

Wenn Du die bisher genannten Regeln befolgst, dann erlebst Du eine ziemlich nostalgische und vor allem besinnliche Weihnachtszeit außerhalb des typischen Konsumterrors. Doch es bleibt ja auch noch der Höhepunkt, der hier ebenfalls seinen Platz haben soll.

Gans, Karpfen oder...?

Heute geht es an Heiligabend in vielen Familien einfach zu. Tatsächlich ist Kartoffelsalat mit Würstchen eines der beliebtesten und dabei vergleichsweise wenig feierlichen Gerichte der Deutschen für diesen Anlass. Aber auch der Kartoffelsalat hat traditionelle Wurzeln, doch dafür muss man etwas ausholen:

1900 griff jeder so tief in die Schlemmer-Kiste, wie es nur ging. So kam es, dass bei vielen Familien eine Weihnachtsgans auf dem Tisch stand. Allerdings ist das ein nicht ganz einfaches Festessen, das viel Arbeit macht. Besonders in ärmeren Familien und sowieso religiösen Haushalten gab es alternativ den Weihnachtskarpfen, weil Fische generell sowie Hecht und Karpfen im Speziellen eine tiefere Bedeutung im Christentum haben. Der wurde traditionell mit Kartoffelsalat serviert – und während der Karpfen heutzutage eher ein Schattendasein führt, blieb die Beilage erhalten.

Der Weihnachtskarpfen ist eigentlich kein schweres Gericht. Er wird zerteilt, gewürzt und anschließend in der Pfanne gebraten. 

Schließ doch mal  die wohnzimmertür

1900 war die gute Stube ein Raum für höchste Feiertage. Und so kam es, dass dort auch schon vor Weihnachten Geschenke gelagert wurden – damit keine Vorwitznasen sich die Überraschung verdarben, wurde die Tür einfach abgeschlossen. Natürlich willst Du nicht unbedingt vier Wochen lang aufs Wohnzimmer verzichten. Aber wie wäre es denn, den Raum am Abend des 23. Festlich auszuschmücken und dann zumindest für die erste Hälfte des Heiligen Abends auch die Tür zu verschließen? Nicht nur Kids, sondern auch Erwachsene bekommen so nochmal richtig Feuer unter ihrem „Vorfreude-Kessel“. Und in der Küche kann man perfekt noch ein paar Weihnachtsgeschichten (vor-)lesen.

Singen statt musikkonserve

Und wenn der Weihnachtsbaum sich dreht, echte Kerzen statt des Fernsehers flackern, die Gans aus dem Ofen duftet und das Weihnachtsfest so nostalgisch ist, wie nur möglich, dann solltest Du auch den letzten Rest weihnachtlicher Postmoderne aus dem Haus jagen und die Familie dazu animieren, die größten Weihnachtsklassiker zu singen. Die Melodien sind ja auch heute noch bekannt, und egal wie schief Papa vielleicht singt, das 1900er Weihnachtsfest 2017 ist erst dann perfekt, wenn aus den Kehlen die Loblieder auf die Stille Nacht, den Weihnachtsbaum und die himmlischen Hirten perlen.

Unser Fazit

Wem der Weihnachtstrubel der späten 2010er zu viel wird, der sollte nicht zögern, und einfach aus diesem Konsum-Karussell aussteigen. Weihnachten und die Adventszeit haben immer noch mit Besinnlichkeit zu tun – und mit einigen von Uromas Maßnahmen kommt man auch wieder dahin zurück.

 

 

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Zutaten

Für den Teig

  • 20 g frische Backhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 15cl warme Milch
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 70 g weiche Butter
  • 400 g Mehl

Zum Füllen

  • 100g Zentis Himbeerkonfitüre
  • 200g Zentis Marzipanrohmasse

Wie es geht seht ihr im Video. Viel Spaß!

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